Damit China nicht das Licht ausknipst - Trump erklärt Stromnetz-Notstand
US-Präsident Donald Trump hat wegen ausländischer Technik im US-Stromnetz einen nationalen Notstand erklärt. Per Dekret untersagte er US-Unternehmen am Mittwoch, bestimmte im Ausland hergestellte Teile zu kaufen, zu importieren oder in Anlagen zu installieren, die Strom erzeugen oder übertragen können. Solche Teile könnten der US-Regierung zufolge technische „Hintertüren“ enthalten, über die sie auf staatliche Anweisung gesteuert oder sogar abgeschaltet werden könnten.
Trump verwies in diesem Zusammenhang auf den KI-Boom und die erforderlichen Rechenzentren, die extrem viel Strom verbrauchen. Eine stabile Stromversorgung sei daher wichtiger als je zuvor, erklärte Trump .
Das Verbot gilt für Länder, die einem US-Waffenembargo oder Sanktionen unterliegen oder nach Einschätzung Washingtons gegen US-Interessen verstoßen. China wird in dem Dekret zwar nicht namentlich genannt. In den USA wird aber schon seit Jahren über mögliche Sicherheitsrisiken wegen chinesischer Stromnetz-Komponenten diskutiert. Der Fall erinnert zudem an das Vorgehen gegen die chinesischen Konzerne Huawei und ZTE, die vom Ausbau der Mobilfunknetze in den USA ausgeschlossen worden waren. (AFP/ias)
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