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Mineralisch oder metallisch? - Was den Geschmack von Leitungswasser beeinflusst

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Mineralisch oder metallisch? - Was den Geschmack von Leitungswasser beeinflusst

Wer sein Leitungswasser trinkt und sich über einen ungewohnten Geschmack wundert, muss nicht gleich an ein Qualitätsproblem denken. Ob das Wasser eher mineralisch, leicht metallisch oder vergleichsweise neutral schmeckt, hängt vor allem von seiner Herkunft, seiner Aufbereitung und den Leitungen im Haus ab.

In Deutschland gelten für Trinkwasser strenge Vorgaben. Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass Wasser für Verbraucher „annehmbar und ohne anormale Veränderung“ sein muss. Das betrifft sowohl den Geschmack als auch den Geruch, heißt es bei myHOMEBOOK .

Wie Leitungswasser schmeckt, entscheidet oft schon die Wasserquelle. Grundwasser enthält laut UBA meist mehr gelöste Magnesium- und Calciumionen als Oberflächenwasser. Auch die Aufbereitung im Wasserwerk spielt eine Rolle. Eine Chlorung kann beispielsweise einen typischen Geschmack hinterlassen. Sie erfolgt hierzulande jedoch nicht dauerhaft, sondern nur bei Bedarf, etwa nach Verunreinigungen.

Außerdem beeinflusst die Wasserhärte den Geschmack. Sie beschreibt den Gehalt an Calcium und Magnesium im Wasser . Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz gilt Wasser mit weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter als weich. Zwischen 1,5 und 2,5 Millimol gilt es als mittelhart, darüber als hart. Viele Menschen empfinden Wasser mit höherem Mineralgehalt als geschmacklich voller.

Hartes Wasser ist gesundheitlich unbedenklich. Calcium und Magnesium gehören sogar zu den Stoffen, die auch Mineralwasser geschmacklich prägen. Gleichzeitig begünstigt hartes Wasser Kalkablagerungen in Wasserkochern, Kaffeemaschinen und anderen Haushaltsgeräten . Wasser aus Talsperren ist dagegen meist weicher, weil es weniger Mineralstoffe enthält.

Nicht nur das Wasser selbst, auch die Hausinstallation kann den Geschmack verändern. Steht Wasser länger als vier Stunden in der Leitung, empfiehlt das UBA, es vor dem Trinken oder Kochen kurz ablaufen zu lassen. Alte, verzinkte Eisenrohre können einen typischen Rostgeschmack verursachen. Neu verlegte Kunststoffrohre geben mitunter ebenfalls Stoffe ab, die Geschmack und Geruch beeinflussen.

Trotz solcher Unterschiede bleibt die Bewertung des Umweltbundesamts eindeutig: „Das in Deutschland verteilte Trinkwasser ist in jeder Hinsicht einwandfrei.“

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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