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Klimawandel begünstigt Exotin: Gottesanbeterin fühlt sich in Deutschland wohl

n-tv ·
Klimawandel begünstigt Exotin: Gottesanbeterin fühlt sich in Deutschland wohl

Lange Zeit kommt die Gottesanbeterin vor allem am Kaiserstuhl im Süden Deutschlands vor. Inzwischen allerdings wird das Insekt mit dem berüchtigten Paarungsverhalten deutlich häufiger gesichtet.

Einst war sie in Deutschland eine Exotin - mittlerweile hat sich die Gottesanbeterin jedoch sprunghaft verbreitet. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) erfasst auf einem Online-Portal gesichtete Tiere und zählt seit Anfang Juli mehr als 15.000 Meldungen (Stand: Mitte August). "Das ist deutlich mehr als im gesamten letzten Jahr", schreibt der Nabu auf seiner Internetseite.

Die langbeinige Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist vor allem für ihr makaber anmutendes Paarungsverhalten berüchtigt: Demnach stirbt rund ein Drittel der Männchen unmittelbar nach der Paarung - weil das Weibchen das kleinere Männchen frisst. Weibliche Tiere werden bis zu etwa acht Zentimeter groß, Männchen bis zu etwa sechs Zentimeter.

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