Reiseverkehr: Bilanz der Sommerferien: Mehr Stau auf Bayerns Autobahnen
Viele Baustellen lassen insbesondere die Dauer der Verkehrsstörungen sprunghaft steigen.
Die Sommerferien waren auf den bayerischen Autobahnen eine Geduldsprobe.
Der ADAC Südbayern hat sowohl mehr als auch längere Staus im Freistaat registriert, wie er mitteilt.
Schuld war unter anderem eine deutlich höhere Zahl an Baustellen.
Insgesamt waren es vom 31.
Juli bis inklusive vergangenes Wochenende 12.845 Staus auf den bayerischen Autobahnen.
Zusammengezählt erstreckten sie sich 21.704 Kilometer weit.
Das sind 650 Staus und 1.412 Kilometer mehr als 2025.
Die Dauer der Staus stieg noch deutlich stärker an: 12.242 Stunden oder rund 510 Tage zählte der Verkehrsclub.
2025 waren es noch 9.551 Stunden.
Die Zahl bezieht sich darauf, wie lange die Staus existierten, nicht darauf, wie lange man brauchte, um sie zu durchqueren.
Mehr Baustellen - mehr Stau Zentraler Treiber des Anstiegs waren dem ADAC Südbayern zufolge die vielen Baustellen - im Schnitt waren es 228 - also rund ein Viertel mehr als vergangenes Jahr.
Das macht sich dabei insbesondere bei den Staudauern bemerkbar, wie ein Sprecher erklärt.
Anders als Staus durch Unfälle oder Überlastung bleiben solche an Baustellen oft über lange Zeit bestehen.
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