Ferien bald zu Ende: Neues Schuljahr mit Schülerrekord und alten Problemen
So viele Schüler wie nie zuvor, neue Schulplätze und Mangel an Lehrkräften: Wir Bildungssenatorin Günther-Wünsch auf das neue Schuljahr blickt und welche Neuerungen anstehen.
Berlins allgemeinbildende Schulen starten mit einem Rekord in das am Montag beginnende neue Schuljahr: 404.910 Schülerinnen und Schüler werden dann dort unterrichtet.
Das sind noch einmal gut 1.200 mehr als letztes Schuljahr und so viele wie noch nie, wie Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch mitteilte.
Neu eingeschult werden demnach 35.550 Kinder, 274 weniger als 2025.
9.900 geflüchtete Kinder und Jugendliche lernen in sogenannten Willkommensklassen, die Tendenz ist hier rückläufig.
Es bleibt also voll an den Schulen der Stadt, auch wenn die CDU-Politikerin Fortschritte bei der seit etlichen Jahren laufenden „Schulbauoffensive“ des Senats vermeldet.
Im neuen Schuljahr stehen demnach rund 8.000 neue Schulplätze zur Verfügung.
Schulbauprogramm Günther-Wünsch betonte, dass das Neubau- und Sanierungsprogramm weitergehen müsse – trotz des einsetzenden Rückgangs der Geburtenzahlen. „Wir müssen weiter neue Schulen bauen.
Die Klassenzimmer sind nach wie vor voll.
Unser Ziel ist es, hier Entspannung reinzubringen.“ Sie verwies auf Prognosen, wonach sich rückläufige Geburtenraten erst etwa 2030 an den Schulen auswirkten, die Schülerzahl also bis dahin steige.
Die Zahl der im Moment rechnerisch fehlenden Schulplätze bezifferte Günther-Wünsch auf rund 24.000.
Zuletzt sei erstmals gelungen, dieses Defizit zu reduzieren - konkret um 2.000 Plätze.
Bis zum nächsten Schuljahr seien 6.700 weitere Plätze geplant, unter anderem in sechs Neubauten.
Lehrkräftemangel als Problem Ein Mangel an Fachkräften beschäftigt die Schulen weiter: Nach Angaben der Senatorin konnten zum Schuljahr 2026/2027 nach derzeitigem Stand 500 Vollzeitstellen bei den Lehrkräften nicht besetzt werden.
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