Wichtige Regeln: Dürfen Hunde eigentlich Pilze essen?
Viele Pilze sind sehr schmackhaft für uns Menschen.
Aber sind sie auch für Hunde ein angemessenes Futter? Fachleute raten bei dem Thema zu großer Vorsicht.
Darf man Hunden Pilze zu essen geben? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Dabei gibt es drei Kriterien: Um welchen Pilz handelt es sich? Welche Menge wird verfüttert? Und wie ist er zubereitet? Zunächst das Wichtigste: Genau wie für uns Menschen, können Pilze für Hunde giftig sein.
Im Zweifel sollten Besitzer das Tier also unbedingt daran hindern, einen Pilz zu fressen.
Der Knollenblätterpilz beispielsweise ist für einen Hund genauso tödlich wie für einen Menschen.
Da man beim Waldspaziergang auf viele unbekannte Pilze trifft, ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Hund dort keine Pilze verschluckt – man weiß in diesem Fall oftmals nicht, ob es sich um giftige oder essbare gehandelt hat.
Bereits riechen oder abschlecken kann eine Vergiftung auslösen.
Rohe Pilze sind für Hunde ohnehin tabu Ein weiterer Grund ist aber auch: Die Pilze im Wald sind roh – und in diesem Zustand sollten sie ohnehin nicht an Hunde verfüttert werden.
Wenn überhaupt, dann dürfen nur gekaufte Speisepilze verfüttert werden, wie beispielsweise Zuchtchampignons.
Diese müssen zunächst in klarem Wasser und ohne Gewürze gekocht oder gedünstet werden.
Roh sind sie schwer verdaulich und deshalb kein geeignetes Hundefutter.
Und auch in Fett gebratene Pilze sind für die Tiere tabu.
Und schließlich: Hunde sollten selbst korrekt gekochte Speisepilze nur in kleinen Mengen bekommen, als Ergänzung zu ihrem Futter.
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