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Kultur

Katastrophenschutz: Im Ernstfall spricht die Drohne: „Ich bleibe bei dir“

Stern ·
Katastrophenschutz: Im Ernstfall spricht die Drohne: „Ich bleibe bei dir“

Ein schwerer Sturm trifft eine Stadt und hinterlässt große Schäden: Wie Drohnen, autonome Fahrzeuge und künstliche Intelligenz Einsatzkräfte dann unterstützen können, zeigt eine Übung in Braunschweig.

Blockierte Straßen, eingestürzte Gebäude und Stromausfall - im Ernstfall müssen Einsatzkräfte in kürzester Zeit Schäden erfassen, Gefahren einschätzen und Rettung einleiten.

Den Katastrophenfall nach einem schweren Sturm in einem Stadtgebiet haben Experten in Braunschweig geprobt.

Die zentrale Frage dabei: Wie lässt sich die immer bessere Technik sinnvoll koordinieren? Die Drohne spricht: „Kannst du winken? Ich bleibe bei dir“ Im kalten Herbstwind steigt eine Drohne auf und überfliegt auf dem Braunschweiger Testgelände ein Gebiet in Trümmern.

Sie ist auf der Suche nach einer mutmaßlich verletzten Person.

Langsam folgt die Drohne dem Kamerabild, bis die Suche anschlägt.

Mit fast menschlichen Zügen spricht die Drohne plötzlich: „Kannst du winken? Ich bleibe bei dir“.

Zur Absicherung der Einschätzung holt sich die Drohne eine weitere Drohne dazu, wie Gordon Strickert vom DLR -Institut für Flugsystemtechnik erläutert.

Wenn die Lage klar sei, könne die Drohne einen Helikopter mit Mediziner anfordern.

Auch das sagt sie dem Verletzten am Boden mit der Botschaft: Ich mache jetzt Platz, Hilfe ist unterwegs.

Drohne macht Helikopter Platz - Vorrang für bemannte Luftfahrzeuge „Bemannte Luftfahrzeuge haben immer Vorrang“, erklärt Strickert, warum die Drohne Platz machen muss für den Hubschrauber.

Piloten mögen es ihm zufolge überhaupt nicht, wenn irgendwo in der Nähe Drohnen kreisen.

Der alarmierte Helikopter kann dann entweder landen oder im Schwebeflug per Seilwinde einen Arzt herablassen.

Zusammen sind 16 Institute am Projekt Resitek (Resiliente Technologien für den Katastrophenschutz ) beteiligt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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