Ruhestand: Welche Jahrgänge in Deutschland die niedrigsten Renten bekommen
Die gesetzliche Rente reicht meist nicht, um gut zu leben.
Manche Jahrgänge bekommen aber so wenig, dass es kaum zur Existenzsicherung reicht.
Diese Geburtsjahre trifft es.
Die Rentenhöhe einer Person im Ruhestand ist individuell und von verschiedenen Aspekten abhängig.
Welche Jahrgänge besonders hohe oder niedrige Renten haben, ist deshalb schwer verallgemeinerbar.
Zwar hat jeder Jahrgang die gleiche Rentenaltersgrenze, also das Alter, in dem man ohne Abschläge in Rente gehen kann.
Die Erwerbsbiografien innerhalb eines Jahrgangs unterscheiden sich aber stark.
Deshalb weichen auch die Rentenhöhen deutlich voneinander ab und benachteiligte Jahrgänge zu bestimmen ist schwierig.
Zur Annäherung lässt sich jedoch die Entwicklung des Rentenniveaus betrachten.
Schritt 1: Niedrige Rentenniveaus finden Da absolute Zahlen wenig darüber aussagen, wie viel die Rente in dem Jahr der Auszahlung wert war, bietet sich das Rentenniveau besser an als die Durchschnittsrente, um die Jahrgänge mit niedrigen Renten zu bestimmen.
Das Rentenniveau zeigt die Relation zwischen einer standardisierten Rente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) und dem durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers beziehungsweise einer Arbeitnehmerin.
Besonders niedrig war das Rentenniveau Mitte der 2010er-Jahre und in den letzten Jahren: 2015: 47,7 Prozent 2024: 48,0 Prozent 2025: 48,0 Prozent In diesen vier Jahren war die Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen so niedrig wie nie.
Um nun die zugehörigen Jahrgänge zu bestimmen, muss zum Renteneintrittsjahr zurückgerechnet werden.
Dazu wird die Regelaltersgrenze herangezogen.
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