Fußball-Bundesliga: HSV trauert um langjährigen Unterstützer Klaus-Michael Kühne
Der HSV gehörte zu den Herzensprojekten Klaus-Michael Kühne.
Doch er polarisierte unter Fans.
Wie der norddeutsche Traditionsverein nach dem Tod des Unternehmers reagiert.
Der Hamburger SV trauert um seinen jahrelangen Investor Klaus-Michael Kühne. „Der HSV verliert einen treuen Gesellschafter, Unterstützer und leidenschaftlichen Anhänger“, schrieb der Fußball-Bundesligist auf seiner Website nach dem Tod des 89-Jährigen.
Der Milliardär hatte den Club seit vielen Jahren finanziell unterstützt.
2010 war er beim Club als Investor eingestiegen. Über die Jahre hat er nach Schätzungen einen neunstelligen Betrag in den Verein gepumpt.
Sein Logistik -Riese Kühne Holding ist der zweitgrößte Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co.
KGaA.
Mittlerweile ist der HSV finanziell gesund.
Doch die schwierigen Jahre, in denen der einstige Spitzenclub am Rande des Abstiegs spielte und 2018 schließlich den Gang in die Zweitklassigkeit antreten musste, haben Kühne hart getroffen, schrieb der Club.
Er drohte öffentlich immer wieder damit, seine Zahlungen einzustellen.
Und polarisierte unter den Fans durch seine Einflussnahme. „"KMK“ war für den HSV stets da“ Der in der Vergangenheit finanziell mit Problemen kämpfende Club war häufig in einem Zwiespalt.
Zum einen war er auf das Geld Kühnes angewiesen, zum anderen wollte er unabhängiger sein.
Kühne aber war es, der dem Club nach vielen Namensänderungen des Stadions mit Sponsorenbezeichnungen den ursprünglichen Namen Volksparkstadion zurückgab. „Er ermöglichte diesen Schritt. „KMK“ war für den HSV stets da, wenn dieser ihn brauchte“, schrieb der Club.
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