Nach Mainzer Baller-Start - Was Fischer in Krieschow genervt hat
Krieschow – Mainz 05 setzte sich in der ersten DFB-Pokalrunde beim Oberligisten VfB Krieschow souverän mit 9:0 durch. Für den kleinsten Pokal-Ort der Geschichte war es trotzdem ein riesiges Fußballfest. Der Sportpark in Krieschow versprüht normalerweise eher Kreisliga- als Profi-Fußball-Atmosphäre. Für den Pokalauftritt der Mainzer wurde allerdings ordentlich investiert. Die Organisation des VfB war herausragend, die Anlage wurde mit viel Aufwand pokaltauglich gemacht.
Das honorierte und lobte auch Mainz-Trainer Urs Fischer (60), den eine Sache aber trotzdem nervte: Der Rasen. Der Schweizer nach dem Spiel: „Der Platz war wirklich nicht gut. Da hast du kein Tempo aufbauen können. Es war wirklich nicht optimal. Sehr hoch und sehr stumpf. Das hat man gemerkt.“ Für den Oberligisten war der schwierige Untergrund natürlich auch eine Möglichkeit, dem Favoriten das Leben etwas schwerer zu machen. Und dafür zeigte Fischer Verständnis: „Es gehört zum Pokal dazu, der Gegner hat versucht, es auszunutzen. Das hätte ich logischerweise auch gemacht. Das ist halt Pokal.“
Kritik am Pokal-Abenteuer von Krieschow wollte Fischer ausdrücklich nicht üben. Im Gegenteil: Der Mainz-Coach war von der Atmosphäre und dem Einsatz der Gastgeber begeistert. „Ich fand es toll. Es war ein Fest. Die Stimmung von beiden Fanlagern war super. Das gehört zum Pokal.“
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