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Ex-NBA-Star fliegt aus der Halle - Riesen-Eklat beim Frauen-Basketball!

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Ex-NBA-Star fliegt aus der Halle - Riesen-Eklat beim Frauen-Basketball!

Provokation auf dem Parkett: In der WNBA ist es zu einem hitzigen Zwischenfall gekommen. Im Mittelpunkt: Ex-NBA-Star Enes Kanter Freedom (43). Beim Spiel der Frauen-Profiliga zwischen Chicago Sky und den Indiana Fever (90:113) lieferte er sich ein Wortgefecht mit Chicago-Star Natasha Cloud – und wurde daraufhin aus der Halle geschmissen.

Der Vorfall ist der nächste Tiefpunkt einer Debatte, mit der Freedom in den USA seit Monaten für Schlagzeilen sorgt.

Freedom hatte die Wintrust Arena mit einem T-Shirt betreten, auf dem stand: „WOMAN – noun. adult human female“. Übersetzt: „ Frau , Substantiv: erwachsener weiblicher Mensch.“ Dabei kämpft Freedam weniger für Frauenrechte abzielen, sondern offenkundig gegen die Teilnahme von Trans-Spielerinnen im Frauensport. Eine Debatte, die in den USA seit Wochen hitzig geführt wird.

Freedom hatte zuletzt öffentlich erklärt, dass er sich künftig als Frau identifiziere und sich für den WNBA-Draft anmelden wolle. Viele Kritiker sehen darin einen politischen Protest gegen die Teilnahme von Trans-Frauen in der Liga und werfen Freedom einen PR-Stunt vor. Unterstützung erhält er dagegen von einigen Stimmen, die sich ebenfalls für strengere Regeln im Frauensport aussprechen – unter anderem Sophie Cunningham von Indiana Fever.

1:22 Minuten vor Ende des dritten Viertels eskalierte die Situation. Nachdem Natasha Cloud (34) für Chicago getroffen hatte, lief sie auf Freedom zu, schrie ihn an und zeigte mit dem Finger auf ihn. Der 34-Jährige breitete die Arme aus und setzte einen Fuß aufs Spielfeld. Sicherheitskräfte und mehrere Spielerinnen gingen sofort dazwischen, begleiteten Freedom aus der Halle.

Gegenüber „Fox News“ erklärte Freedom, er habe lediglich einen Dreier von Cunningham gefeiert. Cloud soll ihm daraufhin zugerufen haben: „Sie wird nicht mit dir schlafen.“ Freedom sagte, er sei nur aufgestanden, um zu zeigen, „dass sie nur hier ist, um Frauen zu beschützen“.

Cunningham hatte vor Monaten in einem „ESPN“-Interview gesagt, sie wolle „junge Mädchen“ in Umkleiden und im Sport schützen, und sprach sich dagegen aus, dass „biologische Männer“ im Frauensport antreten. Es hagelte Proteste von liberalen Fans und Spielerinnen. Gleichzeitig stellten sich konservative Politiker hinter sie. Auch US-Vizepräsident JD Vance unterstützte Cunningham öffentlich.

Chicago-Coach Tyler Marsh stärkte seiner Spielerin nach dem Vorfall öffentlich den Rücken: „Ich habe ihr gesagt, dass wir alle sie als jemanden schätzen, der unser Team schützt und auch Menschen, die Schutz brauchen. Tash wird immer hinter diesem Standpunkt stehen – und wir stehen hinter Tash.“

Nach dem Vorfall folgte auch Kritik aus der NBA. Bucks-Star Kyle Kuzma bezeichnete Freedom als „Drama Queen“, NBA -Champion Mikal Bridges nannte ihn einen „totalen Versager“.

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