Crash von Max Verstappen - 90 Minuten später gab er schon wieder Interviews
Der Holländer war beim Formel-1-Rennen in Zandvoort in der ersten Runde bei Tempo 200 von der Strecke abgekommen. Mit seinem Red Bull über die Strecke geschossen und erst gegen die linke, dann gegen die rechte Mauer geknallt. Den Crash hatte er unverletzt überstanden. Knapp anderthalb Stunden später stellte er sich schon den Fragen der Journalisten.
Und erklärte dort seinen Unfall so: „In der Kurve war es noch ein bisschen nass. Aber ich dachte, dass ich eine trockene Linie habe, und habe Gas gegeben. Dann hatte ich plötzlich keinen Grip mehr.“
Ein Max Verstappen, der den Fehler bei sich sucht – das hätte es früher nicht gegeben.
Der viermalige Weltmeister galt als unerbittlich – sich selbst und anderen gegenüber. Sein aggressiver Fahrstil brachte ihm den Spitznamen „Mad Max“ ein.
Sein Vater Jos (54) war früher selbst Rennfahrer, fuhr unter anderem bei Benetton mit Michael Schumacher (57). Er formte seinen Sohn zu einem der besten Formel-1-Piloten aller Zeiten. Mit harter Hand.
Schon im Kart musste Max im strömenden Regen oder bei Kälte auf die Strecke, um weiter zu üben. In einer Doku erzählt er: „Das waren die Momente, in denen mein Vater sagte, ich müsse härter werden, mich durchkämpfen. Wenn Dir kalt wird, fasse den Auspuff an.“
Nach schlechten Leistungen ließ Jos seinen Sohn schon mal an einer Tankstelle stehen. Seine Mutter Sophie Kumpen (50) musste ihn danach einsammeln.
Mittlerweile hat Max Verstappen selbst Familie. Er ist mit Kelly Piquet (37), Tochter des dreimaligen Weltmeisters Nelson Piquet (74), liiert. Die beiden haben die gemeinsame Tochter Lily, die im April 2025 zur Welt kam.
Die Familie, so heißt es im Fahrerlager der Formel 1, tut ihm gut. Dass Max mittlerweile Fehler zugeben kann, wird dort gerne gesehen.
Aber hart gegen sich selbst ist er immer noch. Sein Teamchef Laurent Mekies (49) kündigte schon am Sonntag an: „Max wird nächste Woche wieder im Auto sitzen.“ Was sonst?
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