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Bei Olympia nannte sie sich „Lauch“ - Deutsche Schwimmheldin (29) beendet Karriere

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Bei Olympia nannte sie sich „Lauch“ - Deutsche Schwimmheldin (29) beendet Karriere

Viele Jahre war sie eine unserer besten deutschen Schwimmerinnen, wurde Welt- und Europameisterin im Freiwasser! Jetzt hat Leonie Beck (29) ihre Laufbahn beendet. Nach einer zweijährigen Pause gab die Würzburgerin am Montag ihren endgültigen Abschied bekannt. Beck: „Ich werde nicht mehr in den Leistungssport zurückkehren, sondern beende meine Karriere offiziell.“

Beck weiter: „Das Schwimmen hat mein Leben auf eine Weise geprägt, die ich mir nie hätte vorstellen können. Ich bin unglaublich dankbar für jedes Rennen, jede Herausforderung, jede Medaille, jede Freundschaft und jede Erinnerung. Es hat mir einige der größten Höhen, die härtesten Momente und Erinnerungen geschenkt, die ich für immer in mir tragen werde.“

Ihren größten Erfolg feierte Beck bei der Weltmeisterschaft 2023 in Fukuoka (Japan), wo sie Gold über 5 und 10 Kilometer im Freiwasser gewann. Insgesamt fischte sie während ihrer Karriere fünf WM-Medaillen aus dem Wasser. Zudem wurde sie dreimal Europameisterin.

Nur bei Olympia klappte es für Beck bei drei Teilnahmen (Rio, Tokio und Paris) leider nie mit dem Podium. Besonders mit dem 9. Platz bei den Frankreich-Spielen 2024 haderte sie. Beck damals im ARD-Interview ernüchtert: „Es tut mir wirklich leid für die Platzierung. Es sind, glaube ich, 40 Leute für mich angereist, mit Hotel etc. Aber ich hätte nicht gewusst, was ich anders hätte machen sollen. Ich habe von vorne bis hinten versucht, gegen die Strömung anzukämpfen. Das waren zwei Stunden Kraftsport.“

Das Streit-Thema damals: die Seine! Schon die gesamten Spiele über sorgte der Fluss für Diskussionen. Zum einen aufgrund der schlechten Wasserqualität. Mehrere Triathleten mussten sogar ins Krankenhaus . Zum anderen machte die starke Strömung den Schwimmerinnen mächtig zu schaffen!

ARD-Mann Dominik Vischer hakte damals nach: „Braucht man da körperlich eine andere Konstitution, um diese Strömung zu bewältigen?“ Beck: „Es hilft schon, wenn man muskulös ist. Schaut mich an: Ich bin ein Lachs (lacht). Ähm, ein Lauch, nicht ein Lachs, sorry.“ Und weiter: „Keine Ahnung, ich hab’ die Mauer geküsst, hab versucht, so nah wie möglich an der Mauer zu schwimmen, um möglichst wenig Strömung zu haben.“

In ihrem Instagram-Beitrag zu ihrem Karriereende schreibt Beck über ihre Zukunft: „Ich verschwinde nicht – ganz im Gegenteil. Ich werde weiterhin mein Leben mit euch teilen, nur aus einer anderen Perspektive. Ich möchte dem Sport verbunden bleiben, Teil spannender Projekte und Events sein, weiterhin Themen unterstützen, die mir wichtig sind, und vor allem sehen, wohin mich mein Weg in Medien und Moderation führt. Hinter den Kulissen tut sich schon einiges, und ich kann es kaum erwarten, euch mitzunehmen.“

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.

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