British Museum in London verhängt Fotoverbot für Wandteppich von Bayeux
Das British Museum in London hat Besuchern der restlos ausverkauften Ausstellung des mittelalterlichen Wandteppichs von Bayeux das Fotografieren verboten.
Das Fotoverbot sei eingeführt worden, um einen zügigen Fluss der Besuchermassen durch die Ausstellung zu gewährleisten, erklärte ein Museumssprecher am Montag.
Seit der Eröffnung am 10.
September strömen die Menschen in Scharen in das Museum in der britischen Hauptstadt, um das fast tausend Jahre alte bestickte Kunstwerk zu bewundern. „Das Interesse an der Besichtigung des Wandteppichs ist enorm, und unser oberstes Ziel ist es, allen Besuchern ein bestmögliches Erlebnis zu bieten“, erklärte der Sprecher der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf das Fotoverbot.
In den Besucherhinweisen auf der Internetseite des British Museum heißt es, dass die Besucher die Ausstellung in einem Einbahnsystem durchlaufen und der Besuch „etwa 40 Minuten“ dauert. „Zeichnen oder Skizzieren ist nicht gestattet.
Das Fotografieren ist nicht gestattet“, heißt es weiter.
Fotos zu machen war zunächst erlaubt gewesen, wurde jedoch verboten, nachdem sich dadurch Warteschlangen gebildet hatten.
Wann das Fotoverbot in Kraft trat, war zunächst unklar.
Die Ausstellung stößt auf enormes Interesse, Eintrittskarten sind bis Jahresende ausverkauft.
Ein zweites Ticketkontingent für Besuche bis zum 11.
Juli 2027 soll am 21.
Oktober für den Verkauf freigegeben werden.
Der 68 Meter lange Wandteppich von Bayeux wird zum ersten Mal außerhalb Frankreichs gezeigt.
Er gehört zum Unesco-Welterbe und erzählt in 58 detailreichen Szenen die Geschichte von Wilhelm dem Eroberer, der den Ärmelkanal überquerte und den englischen König Harold II. in der Schlacht von Hastings im Jahr 1066 besiegte.
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