Kriminalität: Mordprozess nach tödlichem Angriff auf Ex-Frau beginnt
Eigentlich durfte er sich seiner Ex-Partnerin gar nicht nähern.
Doch dann kam es zum Messerangriff.
In der dramatischen Situation versuchten die Söhne noch, ihre Mutter zu retten.
Weil er seine frühere Ehefrau auf offener Straße getötet haben soll, muss sich ein 50-Jähriger ab Dienstag (10.30 Uhr) wegen Mordes vor dem Landgericht Ingolstadt verantworten.
Der Mann soll Anfang Dezember 2025 abends mit einem Messer auf seine Ex-Partnerin eingestochen haben.
Für ihn galt ein gerichtliches Kontaktverbot.
Die beiden Söhne des Paares waren damals dazwischengegangen und hatten noch erfolglos versucht, den Angreifer von der Tat abzuhalten.
Die schwer verletzte Frau starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus.
Die Staatsanwaltschaft gehe bei dem Fall vom Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe aus, teilte das Gericht mit.
Für den Prozess sind insgesamt zehn Verhandlungstage geplant, das Urteil könnte es demnach in der zweiten Oktoberhälfte geben.
Söhne traten und schlugen auf Angreifer ein Nach den damaligen Polizeiberichten war der angeklagte Türke auf der Straße mit einem Küchenmesser auf die 45 Jahre alte Frau losgegangen.
Die 23 und 17 Jahre alten Söhne seien ihr zu Hilfe gekommen.
Sie hätten versucht, durch Tritte und Schläge den Mann von ihrer Mutter abzuhalten.
Der damals noch 49 Jahre alte Mann wurde dadurch ebenfalls erheblich verletzt und kam zunächst in eine Klinik.
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