„Ihm gehört die Zukunft“ - Hoeneß-Plädoyer für Jeltsch
Stuttgart – In der Länderspielpause wurde VfB-Verteidiger Finn Jeltsch (20) erstmals für die DFB-Elf berufen, wartet aber noch auf sein Debüt bei Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (56). Trotzdem schwärmt Stuttgarts Trainer vom Top-Talent.
Nach sechs Einsätzen für die DFB-U21 saß Jeltsch bei den A-Länderspielen gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) jeweils 90 Minuten auf der Bank. Für den Neu-Berufenen aber kein Beinbruch. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (44): „Klar hätte Finn gerne sein Debüt gefeiert. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis das passieren wird. Er hat berichtet, dass es unfassbar viel Spaß gemacht hat, eine große Energie im Team war und er es genossen hat, dabei gewesen zu sein.“
Schnell, zweikampfstark, dazu gut im Aufbau: Jeltsch bringt alles mit, was ein moderner Top-Innenverteidiger braucht. Unter Hoeneß hat sich der Ex-Nürnberger in der VfB-Abwehr längst festgespielt, stand in dieser Saison bislang in allen sechs Pflichtspielen in der Startelf. Hoeneß: „Finn gehört die Zukunft. Er ist sehr lernwillig. Wenn er das bleibt, wird er nur noch besser. Auch wenn er jetzt schon ein sehr gutes Niveau hat.“
Das wissen auch die Top-Klubs Europas, die Jeltsch bereits im Blick haben. Beim Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger (3:1) saßen Scouts vom FC Barcelona und Inter Mailand auf der Tribüne, um das Top-Talent zu beobachten. Dabei fühlt sich Jeltsch (Vertrag bis 2030) beim VfB pudelwohl – und plant aktuell keine Flucht. In Stuttgart hat der Top-Verteidiger die Chance, Champions League zu spielen. Und unter Bessermacher Hoeneß die nächsten Schritte auf dem Weg in die Weltspitze zu gehen.
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