"ARD Wissen: Game of Drones": Drohnen – Lebensrettung und Sicherheitsrisiko
Die ARD-Doku "Game of Drones" macht deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten unbemannter Fluggeräte inzwischen sind – vom Freizeitgerät bis zur Hightech-Waffe.
Der Beitrag zeigt Chancen und Risiken und fragt, wie sich Sicherheit und technologischer Fortschritt miteinander vereinbaren lassen.
Drohnen gehören längst zum Alltag.
Und gleichzeitig sorgen sie für immer größere Sicherheitsprobleme.
Ob über Flughäfen, Kraftwerken oder Militäranlagen: Die unbemannten Fluggeräte werfen zunehmend Fragen nach Schutz, Kontrolle und Verteidigung auf.
Die neue ARD-Dokumentation "ARD Wissen: Game of Drones" geht diesen Fragen nach und zeigt, wie Deutschland auf die neue potenzielle Bedrohung aus der Luft reagieren will.
Ausgangspunkt ist ein Vorfall, der die Verwundbarkeit moderner Infrastruktur verdeutlicht: Anfang Oktober 2025 legt eine Drohne den Flugbetrieb am Münchner Flughafen zeitweise lahm.
Dutzende Flüge fallen aus, Tausende Reisende stranden.
Solche Ereignisse sind keine Ausnahme mehr.
Allein 2025 wurden an deutschen Flughäfen mehr als 220 drohnenbedingte Zwischenfälle registriert.
Auch über Kraftwerken, Raffinerien oder Häfen tauchen immer wieder unerlaubte Fluggeräte auf.
Wie groß der technologische Vorsprung in Osteuropa ist Wissenschaftsjournalist Manuel Stark macht sich auf die Suche nach Antworten.
Im Drohnentestzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beobachtet er, mit welchen Technologien sich unerwünschte Drohnen stoppen lassen.
Gezeigt werden Verfahren wie "Jamming", bei dem die Funkverbindung gestört wird, oder "Spoofing", das Navigationssignale manipuliert und Drohnen zur Landung zwingt.
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