Dienstag, 18. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Das Wetter am Dienstag: Nach langer Trockenheit wird es ordentlich nass Deutschlands gefährlichste Schule - Gewalt-Schule außer Kontrolle: 17 Lehrer krank, Direktor gefeuert Touristen stehen in XXL-Schlange - Instagram-Wahnsinn in den Alpen Kurz nach schlimmem Ereignis - Neue Schaukel über dem Abgrund eröffnet In den Dolomiten - Alpen-Irrsinn! Hier stehen Touris zum Wandern Schlange Toter Bodden-Wal - „Er muss unter enormen Schmerzen gelitten haben“ Tödlicher Unfall auf der Ferieninsel - Mallorca-Bus rammt Laterne! Tourist erschlagen Neues Drohnenzentrum in Sachsen-Anhalt - So rüsten wir gegen Putins Schattenkrieg auf Hunderttausende sehen live zu - Extremläufer bleibt nach 623 Kilometern im Wald liegen Gemütliches Beisammensein am Tisch - Hängt Ihre Lampe richtig? Der Abstand macht’s Das Wetter am Dienstag: Nach langer Trockenheit wird es ordentlich nass Deutschlands gefährlichste Schule - Gewalt-Schule außer Kontrolle: 17 Lehrer krank, Direktor gefeuert Touristen stehen in XXL-Schlange - Instagram-Wahnsinn in den Alpen Kurz nach schlimmem Ereignis - Neue Schaukel über dem Abgrund eröffnet In den Dolomiten - Alpen-Irrsinn! Hier stehen Touris zum Wandern Schlange Toter Bodden-Wal - „Er muss unter enormen Schmerzen gelitten haben“ Tödlicher Unfall auf der Ferieninsel - Mallorca-Bus rammt Laterne! Tourist erschlagen Neues Drohnenzentrum in Sachsen-Anhalt - So rüsten wir gegen Putins Schattenkrieg auf Hunderttausende sehen live zu - Extremläufer bleibt nach 623 Kilometern im Wald liegen Gemütliches Beisammensein am Tisch - Hängt Ihre Lampe richtig? Der Abstand macht’s
Deutschland

Bis zu 1,5 Meter lang! - Monster-Karpfen breiten sich in der Donau aus

Bild ·
Bis zu 1,5 Meter lang! - Monster-Karpfen breiten sich in der Donau aus

Wer in Wien an der Neuen Donau unterwegs ist, kann derzeit ungewöhnliche Riesenfische entdecken. Die ursprünglich aus Asien stammenden Karpfen ziehen mit weit geöffneten Mäulern durch das Wasser und sind an mehreren Stellen der Stadt regelmäßig zu sehen.

Laut einem Facebook-Beitrag des Multimedia-Projekts „Wiener Wildnis“ handelt es sich bei den XXL-Karpfen um Silberkarpfen, auch Tolstolob genannt. Beeindruckende Fotos zeigen die Riesenfische allein und in Schwärmen, oft mit geöffneten Mäulern. Mehrere Follower der Seite haben aber inzwischen unter dem Beitrag kommentiert, dass es sich wegen der dunklen Färbung stattdessen um Marmorkarpfen handeln müsse.

Egal ob Silber- oder Marmorkarpfen – beide Fischarten können bis zu 1,50 Meter lang und 50 Kilogramm schwer werden und kommen in der Donau vor. Die auffälligen Fische ernähren sich als sogenannte Filterfresser. Ähnlich wie Walhaie filtern sie ihre Nahrung direkt aus dem Wasser, daher die weit aufgerissenen Mäuler. Die Tiere stammen ursprünglich aus Ostasien, wurden in den 1960er Jahren aber auch in anderen Teilen der Welt ausgesetzt. In Mitteleuropa blieb ihre Vermehrung bislang begrenzt, weil die Art wärmere Gewässer bevorzugt und das kühle Klima die Ausbreitung bislang bremste.

Mit steigenden Wassertemperaturen und häufigeren Hitzewellen könnte sich diese Situation jedoch verändern. Darauf weist auch „Wiener Wildnis“ hin: „Die Gefahr steigt, dass aus dem netten Anblick der Exoten (…) eine ungewollt dominante Art wird.“

Als Beispiel werden die USA genannt. Dort sollen sich die Fische so stark ausgebreitet haben, dass teilweise Fangprämien ausgesetzt wurden. Bekannt wurde die Art außerdem durch Videos, in denen die Tiere bei Gefahr hoch aus dem Wasser springen und dabei sogar in Boote gelangen. Dieses Verhalten tritt häufig in Gruppen auf.

In Wien sind die Fische bislang vor allem eine Attraktion für Spaziergänger und Naturfreunde. Laut einem Bericht der „ Kronen Zeitung “ hat die Stadt aber bereits überlegt, die Fische mit Netzen aus Gewässern zu entfernen. Wegen ihrer inzwischen weiten Verbreitung gilt das jedoch als kaum praktikabel.

Hinzu kommt: Die Fische vermehren sich rasant. Ein einziges Tolstolob-Weibchen kann pro Jahr rund fünf Millionen Eier ablegen. Für Angler bleiben die großen Fische ebenfalls eine Herausforderung, weil sie als Filterfresser nur selten auf klassische Köder beißen. In Fischerei-Foren tauschen Angler daher Tipps aus, wie man die Tiere überhaupt anlockt. Zum Verzehr sind die XXL-Karpfen jedenfalls sehr gut geeignet.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›