Museumseinbruch: Haftstrafen für Manchinger Golddiebstahl bestätigt
Der Bundesgerichtshof bestätigt das Ingolstädter Urteil gegen vier Einbrecher.
Die Suche nach dem keltischen Kulturgut läuft weiter – denn das Gold ist bislang großteils verschwunden.
Nach dem Diebstahl des mehr als 2.000 Jahre alten keltischen Goldschatzes aus Manching in Oberbayern sind die Haftstrafen für vier Männer rechtskräftig.
Wie das Landgericht Ingolstadt mitteilte, habe der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die in Ingolstadt verhängten Strafen in vollem Umfang bestätigt.
Die Angeklagten hatten als Bande etliche Einbrüche begangen.
Der spektakulärste war der Einbruch ins Kelten Römer Museum in Manching im November 2022.
Damals war der aus mehr als 480 Münzen bestehende Goldschatz des Museums gestohlen worden.
Es handelte sich um den größten keltischen Goldfund des 20.
Jahrhunderts.
Die Angeklagten aus dem Raum Schwerin und Berlin wurden im Juli 2025 von dem Landgericht zu Strafen zwischen vier Jahren und neun Monaten und elf Jahren Gefängnis insbesondere wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt.
Ein Schweriner wurde allerdings vom Vorwurf des Museumseinbruchs in Manching freigesprochen, weil in diesem Fall eine Beteiligung des Angeklagten nicht nachgewiesen werden konnte.
Er wurde allerdings wegen anderer Einbruchstaten schuldig gesprochen.
Der größte Teil der Beute ist verschwunden Die Männer hatten zu allen Vorwürfen geschwiegen, ihre Verteidiger letztlich Freisprüche verlangt.
Der größte Teil der Beute ist bis heute verschwunden.
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