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Senioren in Sorge - Warum ist der Festnetz-Ersatz der Telekom so teuer?

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Senioren in Sorge - Warum ist der Festnetz-Ersatz der Telekom so teuer?

BILD hat am Mittwoch über den neuen Festnetz-Ersatz der Telekom berichtet. Hintergrund ist die schrittweise Ablösung der alten Anschlusstechnik. Der klassische Telefondraht ist damit endgültig passé. Rund 1,3 Millionen Anschlüsse werden umgestellt. Der klassische Festnetzanschluss läuft jetzt über Mobilfunk. Das wirft gerade bei älteren Lesern viele Fragen auf. Die Telekom lässt sich die Alternative ohne DSL oder Glasfaser gut bezahlen – zu Recht?

Wer weiterhin nur telefonieren möchte, soll künftig die neue Telefon-Box „Call Connect via Funk“ verwenden. Die Gespräche laufen dann über das LTE-Mobilfunknetz statt über die bisherige Telefonleitung. Gut: Die Festnetznummer bleibt erhalten.

Die Telekom verlangt für den Tarif „Call Basic via Funk“ 22,95 Euro im Monat, enthalten sind lediglich 120 Gesprächsminuten. Wer eine Festnetz-Flatrate möchte, muss zum Tarif „Call Comfort via Funk“ für 32,45 Euro monatlich greifen. Dazu kommen noch Kosten für die Box selbst: entweder 99,99 Euro Kaufpreis oder 3,95 Euro Miete pro Monat. Damit kostet die Komfort-Variante im ersten Jahr inklusive Kauf der Box knapp 490 Euro. Selbst mit Mietgerät fallen im ersten Jahr rund 437 Euro an.

Für das Gefühl, das gute alte Festnetz-Telefon zu behalten, schlägt die Telekom zu. Verrückt: Der Konzern bietet selbst eine Mobilfunk-Allnet-Flat (nicht nur Festnetz-Flat) im monatlich kündbaren Prepaid-Paket für unter 10 Euro an. Was für ein Unterschied! Wer auf die Festnetznummer verzichten kann und stattdessen direkt ein Handy oder ein Mobilfunk-Tischtelefon nutzt, spart damit mehrere hundert Euro pro Jahr. Es gibt Allnet-Flats für's Handy auch deutlich unter 10 Euro im Monat, sagt das Vergleichsportal Verivox.

Die Telekom hebt dagegen einen Vorteil vom klassischen Festnetz-Telefon hervor: Senioren brauchen sich nicht an ein Smartphone zu gewöhnen. Das alte Telefon wird, wie beim herkömmlichen Anschluss, in die mittlere TAE-Buchse eingesteckt. Die Einrichtung und die Übernahme der bestehenden Rufnummer läuft anschließend automatisch und ist in der Regel nach 15 Minuten abgeschlossen.

Im Kleingedruckten der Bedienungsanleitung zur Box weist der Magenta-Riese allerdings darauf hin, dass alte Wählscheibentelefone mit Impulswahlverfahren nicht funktionieren.

Aber wie sieht es mit dem bekannten Hausnotruf aus, der auch über das Telefonkabel lief? Dazu sagt ein Telekom-Sprecher:

Und eine BILD-Leserin will wissen: „In unserem Dorf Meinbrexen ist der Mobilfunkempfang von Telekom schlecht, manchmal sogar nicht möglich. Was machen die alten Personen dann, die nur das normale Telefon haben?“ Dazu sagt die Telekom:

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