Umbau an der Konzernspitze - Telekom besetzt gleich mehrere Top-Jobs neu
Bei der Deutschen Telekom steht ein Umbau an der Spitze an. Gleich mehrere wichtige Führungsjobs werden in den nächsten Monaten neu besetzt. Betroffen sind die Finanzen, das Technikressort und das Produktgeschäft. Die ersten Personalwechsel greifen bereits im Oktober 2026, der letzte angekündigte Wechsel folgt zum 1. Mai 2027.
Wie die Deutsche Telekom mitteilt , verlässt Finanzvorstand Christian Illek das Unternehmen nach der Hauptversammlung 2027 Ende April aus Altersgründen. Sein Nachfolger wird Dhananjay Mirchandani. Der 51-Jährige übernimmt zum 1. Mai 2027 und kennt den Konzern gut: Seit 2019 arbeitet er für die Telekom, seit 2024 leitet er das Konzerncontrolling und kümmert sich dort unter anderem um Finanzplanung, Liquidität und Risiken.
Illek war rund 20 Jahre für die Telekom tätig und hatte mehrere Spitzenjobs. Er verantwortete unter anderem das Deutschland-Marketing und das Personalressort, bevor er vor acht Jahren Finanzchef wurde. Zuletzt führte er übergangsweise zusätzlich das Technikressort.
Diesen Posten übernimmt zum 1. November 2026 Jan Hofmeyr. Der 58-Jährige folgt auf Abdurazak Mudesir, der die Telekom im Frühjahr auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Hofmeyr bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung im Technologiegeschäft mit und arbeitete zuletzt als Vice President bei Amazon Web Services.
Bei der Telekom soll Hofmeyr die Bereiche Netze, Cloud, KI und digitale Plattformen stärker verzahnen. Konzernchef Tim Höttges hebt dabei vor allem seine Erfahrung in der Telekommunikationsbranche und bei großen Technologieplattformen hervor.
Auch im Produktgeschäft wird neu besetzt. Mladen Mitic wird zum 1. Oktober 2026 Chief Product & Digital Officer. Der 49-Jährige war zuletzt im Europa-Geschäft der Telekom für das Wachstum mit Privatkunden verantwortlich. Mitic startet damit einen Monat vor Hofmeyr, an den er künftig berichten wird.
Mitic folgt auf Jonathan Abrahamson, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Aufsichtsratschef Frank Appel spricht angesichts der Personalwechsel von einem „geordneten Übergang zur nächsten Vorstandsgeneration“.
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