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Kultur

Wahlkampfveranstaltung: FDP-Kandidat Meyer verteidigt Kritik bei Debatte in Moschee

Stern ·
Wahlkampfveranstaltung: FDP-Kandidat Meyer verteidigt Kritik bei Debatte in Moschee

Der FDP-Kandidat stellte kritische Nachfragen zu möglichen früheren Verbindungen eines Imams zur Hamas.

Die Moderatorin und die anderen Spitzenkandidaten wollten diese Debatte nicht.

Nach einem Eklat bei einer Berliner Wahlkampfveranstaltung in einer Neuköllner Moschee hat der FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer auf die Bedeutung von Debatte und Kritik hingewiesen und sein Vorgehen verteidigt.

Meyer wollte bei der Veranstaltung mit weiteren Spitzenkandidaten am Freitag über mögliche Verbindungen des Vorsitzenden eines Neuköllner Moscheevereins zur islamistischen Terrororganisation Hamas debattieren.

Er hielt dabei auch ein Foto von 2017 hoch, auf dem unter anderem der Imam und Vorsitzende sowie ein Vertreter der Hamas zu sehen sein sollen.

Videos im Internet zeigen die Szene, mehrere Medien berichteten.

Im Portal X schrieb Meyer : „Kritischer Dialog ist kein Störfall der Demokratie, sondern ihr Wesenskern.

Er sollte selbstverständlich sein, in der Moschee genauso wie im Roten Rathaus.“ Eingeladen zu der Debatte der Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl am 20.

September hatte der Rat der Imame.

Die Moderatorin unterbrach Meyer mehrfach und drohte, ihm das Wort zu entziehen.

Die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp widersprach Meyer: „Man muss auch über muslimisches Leben reden können, ohne über religiösen Fundamentalismus zu reden.“ Dazu gab es Applaus von den wenigen Dutzend Zuhörern.

Die CDU hatte von vornherein eine Teilnahme mit Verweis auf die problematische Einstellung eines bestimmten Moscheevereins abgelehnt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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