Social Media auf dem Volksfest: Wiesn verlangt Lizenz - Wasen lässt Influencer filmen
Während die Wiesn für kommerziellen Influencer-Content eine Lizenz verlangt, bleibt der Wasen erst einmal gebührenfrei.
Regeln gibt es trotzdem.
Im Gegensatz zum Oktoberfest müssen Influencer auf dem bald startenden Cannstatter Wasen für ihre Social-Media-Inhalte in diesem Jahr keine Lizenzgebühr bezahlen.
Während München kommerziellen Content von Influencern auf dem Festgelände genehmigungs- und lizenzpflichtig macht, plant die Stuttgarter Veranstaltungsgesellschaft derzeit keine vergleichbare Regelung, wie sie auf Anfrage mitteilte. „Derartige Gebühren planen wir aktuell jedoch nicht“, erklärte eine Sprecherin des Volksfests, das am 25.
September öffnet.
Man beobachte die Entwicklung in München und wolle sich gegebenenfalls mit Kollegen dort über deren Erfahrungen austauschen.
Influencer, Hobbyfilmer und -fotografen müssen sich aber demnach an Regeln halten.
Dazu gehören unter anderem, die Persönlichkeitsrechte anderer Besucher zu wahren und sich nur auf den regulären Wegen zu bewegen.
Für Aufnahmen in Festzelten müssen die jeweiligen Betreiber gefragt werden.
Auch wer gezielt an einem Fahrgeschäft oder Stand filmen möchte, braucht das Einverständnis des Betreibers.
Anders sieht es auf dem Münchner Oktoberfest aus, das an diesem Samstag öffnet: Wer dort mit Social-Media-Inhalten unmittelbar oder mittelbar kommerzielle Zwecke verfolgt - etwa durch Sponsoring, Kooperationen oder Produktplatzierungen - braucht eine Genehmigung.
Die Lizenzgebühr wird laut der Stadt München im Einzelfall festgelegt und hängt von der Reichweite ab.
Live-Streams sind auf dem Festgelände untersagt.
Auf dem Wasen werden Anfragen von bislang unbekannten Personen und Medien nach Angaben der Veranstaltungsgesellschaft dennoch genau geprüft.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.