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Gewerkschaften: DGB warnt vor AfD - und protestiert gegen Regierung

Stern ·
Gewerkschaften: DGB warnt vor AfD - und protestiert gegen Regierung

Deutschlands oberster Gewerkschafterin teilt aus - gegen die AfD, aber auch gegen Schwarz-Rot: Was die Regierung mache, „kann man nicht schönreden“.

DGB-Chefin Yasmin Fahimi wirft der Bundesregierung eine falsche Ausrichtung vor und warnt vor einem Ruin Deutschlands im Fall einer AfD -Regierung.

Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit.

Deine Gesundheit.

Deine Rente.“ sollen laut DGB am 26.

September in 15 Großstädten Kundgebungen gegen den Regierungskurs stattfinden, darunter in Berlin, Leipzig, Hannover, Frankfurt/Main und Stuttgart.

Die Regierung plane Verschlechterungen bei Arbeit, Rente und Gesundheit, sagte Fahimi der „Rheinischen Post“.

Bei dem Aktionstag wolle der DGB den „Ärger auf die Straße bringen“. „Leider ist die Grundausrichtung falsch: zu wenig Wachstum und Industriepolitik, zu viele Sozialkürzungen“, sagte die DGB-Chefin. „Das kann man nicht schönreden“, so Fahimi auf die Frage, ob solche Proteste die politische Lage nicht zusätzlich destabilisierten. „AfD schürt Hass und spaltet Gesellschaft“ Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich Fahimi besorgt über einen möglichen Wahlsieg der AfD. „Die AfD ist eine Partei mit rechtsextremen bis faschistischen Tendenzen, sie schürt Hass und spaltet die Gesellschaft“, sagte Fahimi. „Ihr Wirtschaftsprogramm würde Deutschland ruinieren.“ Ein Rückzug aus der EU, wie von der AfD angestrebt, würde „Hunderte Betriebe und Tausende gute Industriearbeitsplätze“ kosten.

Fahimi forderte die Regierung unter anderem zu einer Senkung von Strom- und Mineralölsteuer auf. „Von einem Aufschwung würde ich noch nicht sprechen.“ Die Entwicklung müsse durch Wirtschafts- und Industriepolitik verstetigt werden.

Protesttag der Gewerkschaften

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