Abgeordnetenhauswahl: Regierungswechsel in Berlin – Linke siegt klar vor der CDU
Wird Berlin künftig Rot-Grün-Rot? Rechnerisch würde das reichen.
Doch auch eine andere Dreierkoalition wäre möglich.
In Berlin ist Schwarz-Rot in Berlin ist abgewählt, die Linke gewinnt mit einem Rekordergebnis bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und kann in Gespräche zur Bildung eines neuen Senats gehen.
Mit Spitzenkandidatin Elif Eralp könnte erstmals eine Linke Regierungschefin in Berlin werden – sie wäre die erste mit türkischen Wurzeln.
Die CDU verliert im Vergleich zur Wiederholungswahl 2023 deutlich und landet auf dem zweiten Platz.
In einer möglichen Dreierkoalition könnten Grüne und SPD Partner werden.
Die Grünen senden zwar positive Signale, doch aus SPD werden skeptische Stimmen laut.
Linke will an die Macht – Evers will mit anderen Parteien sprechen Die Linke landet nach dem vorläufigen Ergebnis bei 25,7 Prozent (2023: 12,2 Prozent) und fährt damit ihr bestes Ergebnis bei einer Abgeordnetenhauswahl ein.
Eralp kündigte an, die Regierende Bürgermeisterin werden zu wollen. „Ab heute verändern wir gemeinsam unser Berlin und machen daraus einen besseren Ort“, sagte sie am Abend.
Auf Platz zwei liegt die CDU mit Spitzenkandidat Stefan Evers, der erst im Juli als Ersatzmann für den amtierenden Regierungschef Kai Wegner in den Wahlkampf eingestiegen war.
Die CDU erleidet die höchsten Verluste bei der Wahl und fällt auf 18,8 Prozent (2023: 28,2).
Evers kündigte Gespräche mit den anderen Parteien an: „Wir sind ja immer miteinander im Gespräch.
Insofern werden in den nächsten Tagen Gespräche stattfinden, wie man mit den Ergebnissen umgehen kann“, sagte er vor Journalisten.
Von „Sondierungsgesprächen“ sprach Evers aber nicht.
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