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US Open: Serena Williams und Carlos Alcaraz begeistern – Zverev scheidet im Mixed aus

Der Spiegel ·
US Open: Serena Williams und Carlos Alcaraz begeistern – Zverev scheidet im Mixed aus

Alexander Zverev ist bei den US Open im Mixed-Wettbewerb gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Der 29-Jährige verlor an der Seite seiner Partnerin Taylor Townsend aus den USA gegen das Duo Belinda Bencic (Schweiz) und Fabio Cobolli (Italien) in 49 Minuten 2:4, 2:4.

Besser machte es zunächst der Spanier Carlos Alcaraz zusammen mit Serena Williams. Die Nummer drei der Männer-Weltrangliste setzte sich bei seinem Comeback nach viermonatiger Verletzungspause an der Seite der 44 Jahre alten US-Amerikanerin gegen Erin Routliffe (Neuseeland) und Lloyd Glasspool (Großbritannien) nach anfänglichen Schwierigkeiten 5:3, 4:1 durch.

Im Viertelfinale war für das prominente Duo, das eine Wildcard für den Mixed-Wettbewerb beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres erhalten hatte, dann aber Schluss. Gegen Bencic und Cobolli hieß es nach 55 Minuten 4:5 (4:7), 1:4. Der siebenmalige Grand-Slam-Gewinner Alcaraz hatte sich Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona eine Handgelenkverletzung zugezogen und daraufhin die French Open und Wimbledon verpasst. Im Einzel ist er in New York Titelverteidiger.

Der Mixed-Wettbewerb wird bei den US-Open in diesem Jahr zum zweiten Mal in einem neuen Format und mit verkürzten Sätzen veranstaltet. Das siegreiche Duo erhält eine Million US-Dollar (860.000 Euro). Wegen seines Show-Charakters kam der Wettbewerb vor dem eigentlichen Grand-Slam-Turnier bei seiner Premiere im vergangenen Jahr gut bei den Fans an und sorgte für volle Arenen in New York. Besonders groß war die Freude über Alcaraz und Williams.

Normalerweise nehmen die Topstars der Szene nicht an den Mixed-Wettbewerben bei Grand-Slam-Turnieren teil, um sich auf das Einzel zu fokussieren. Bei Doppel-Spezialisten hatte das Format deshalb für Kritik gesorgt, da sie weitgehend nicht im Starterfeld berücksichtigt worden waren. Für sie war dieses Jahr eine Qualifikation geschaffen worden, in der es um vier Plätze ging.

Das Format benachteilige Doppelspieler, »die sich dieser Disziplin widmen. Das ist das ganze Jahr über ihr Lebensunterhalt, und dafür arbeiten sie hart. Das ist unfair«, sagte die Französin Alizé Cornet. Laura Siegemund, 2016 Mixed-Siegerin in New York, hatte schon im Vorjahr davon gesprochen, dass »ein ernsthafter Wettbewerb zu einem kurzen Showevent« degradiert werde.

Die nächsten Runden des Wettbewerbs finden in der deutschen Nacht auf Donnerstag statt.

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