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Norwegen: Diese großen Entscheidungen müsste der zukünftige König Haakon zügig fällen

Stern ·
Norwegen: Diese großen Entscheidungen müsste der zukünftige König Haakon zügig fällen

Wie würde es mit Norwegens Königshaus nach dem Tod von Harald V. weitergehen? Thronerbe Haakon müsste schnell entscheidende Weichen stellen – auch in Bezug auf Mette-Marit.

Seit acht Tagen wird Europas ältester amtierender Monarch, König Harald V., nun schon im Osloer Rikshospitalet behandelt – zunächst nur wegen Wassereinlagerungen, die im Zusammenhang mit einer Kortisonbehandlung gegen die Blutarmut standen.

In einem Palast-Statement am Sonntagabend hieß es, sein Gesundheitszustand habe sich „über das Wochenende verschlechtert“, der 89-Jährige erhalte Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion im Blut und leide weiterhin unter hämolytischer Anämie.

Gestern dann ein Update, das lediglich bestätigte, es gebe keine Veränderungen, der Zustand Seiner Majestät sei weiterhin stabil.

Schwankende Gesundheit von König Harald Wer die Geschicke des norwegischen Königshauses schon länger verfolgt, erkennt ein Muster: eine plötzliche Einweisung des betagten Monarchen ins Krankenhaus, ein wenig informatives Palast-Statement dazu, dann vorsichtige Entwarnung, gefolgt von einer Rückkehr in den Dienst – und wenige Monate später der nächste Notfall.

Seit dem Malaysia-Zwischenfall 2024, bei dem Harald V. im Urlaub wegen akuter Beschwerden ein Herzschrittmacher eingesetzt werden musste, hat sich dieses Muster mehrfach wiederholt.

Erst im Februar dieses Jahres folgte ein Klinikaufenthalt in Teneriffa wegen einer Infektion und Dehydrierung.

Aber diesmal scheint es noch ernster zu sein.

Bezeichnend ist, wer alles in den vergangenen Tagen am Krankenbett gesichtet wurde: Neben Königin Sonja waren auch das Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit mehrfach vor Ort, deren Kinder Ingrid Alexandra und Sverre Magnus und sogar Haralds 94-jährige ältere Schwester Prinzessin Astrid.

Weiterhin fuhren auch Tochter Märtha Louise und ihr Ehemann Durek Verrett ins Rikshospitalet.

Schwere Zeiten für die Monarchie in Norwegen Die Norweger konnten lange nicht aufatmen.

Kaum eine europäische Monarchie hat in den vergangenen zwölf Monaten eine derart dichte Abfolge von Krisen durchlebt, wie das norwegische Königshaus.

Im Zentrum der drei heftigsten steht Kronprinzessin Mette-Marit: einerseits die schon seit August 2024 laufenden Ermittlungen und ab Februar dieses Jahres schließlich der Prozess gegen ihren Sohn Marius Høiby wegen diverser ernster Gewalttaten und Sexualdelikte, in die sie zeitweise am Rande verwickelt war wegen angeblicher Vernichtung von Beweismitteln.

Andererseits ihr offenbar jahrelanger vertrauter Kontakt zu Jeffrey Epstein.

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