König Harald ist tot: Norwegen verliert seinen stillen Monarchen
König Harald war seinem Volk über Jahrzehnte eine feste Größe.
Nun ist der norwegische Monarch im Alter von 89 Jahren gestorben.
Norwegen trägt Trauer: König Harald V. ist im Alter von 89 Jahren gestorben.
Das teilte das Königshaus am Freitagmorgen auf der offiziellen Homepage mit.
Mit ihm verliert das Land einen Monarchen, der über Jahrzehnte vor allem durch seine leisen Töne überzeugte.
Ruhig, besonnen, vielleicht ein bisschen schüchtern.
Manchmal sah es so aus, als sei alles, was um ihn geschah, diesem stillen, feinen Mann zu bildmächtig, zu pompös.
Die Parade-Uniform, das Hofzeremoniell, der Palast, der Thron.
Vielleicht verehrten die Norweger gerade deswegen ihren König Harald V. so sehr.
Er machte ihnen, auch ohne viele Worte, klar, dass ein Herrscher nicht von goldenen Tellern isst.
Dass auch ein König durch schwere Tage muss.
Eine Kindheit im Schatten des Krieges Das musste er schon als junger Prinz.
Harald wurde 1937 auf Gut Skaugum bei Oslo als Sohn des damaligen Kronprinzen Olav (1903-1991) und Kronprinzessin Märtha (1901-1954) geboren.
Zu dieser Zeit war sein Großvater Haakon VII. (1872-1957) König von Norwegen .
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