Donnerstag, 20. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Gesundheit

Nach Wetterumschwung steigt Risiko für Schlaganfälle

Focus Online Gesundheit ·
Nach Wetterumschwung steigt Risiko für Schlaganfälle

Viele Menschen sind froh, dass die große Hitze vorerst vorbei ist. Doch auch der Wechsel zu kühleren Temperaturen kann dem Körper zu schaffen machen - vor allem, wenn man unter Wetterfühligkeit leidet.

Das ist keine Einbildung: Fallende oder steigende Temperaturen und Änderungen im Luftdruck oder der Luftfeuchtigkeit können unseren Körper überfordern.

Bei länger anhaltenden Problemen nach einem Wetterumschwung sollten sich Betroffene hausärztlichen Rat holen.

auf das Wetter reagieren. Darauf macht die Deutsche Herzstiftung aufmerksam.

Die Deutsche Herzstiftung warnt: Geht die Temperatur plötzlich zurück, können bei Patienten mit Bluthochdruck die Beschwerden zunehmen, da die Blutgefäße verengen. Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall wird dann wahrscheinlicher.

Besonders riskant sind dabei sogenannte „stumme Schlaganfälle“. Sie kommen ohne Warnsirene. Betroffene verspüren keine typischen Warnzeichen wie Lähmungen oder Sprachstörungen – manche verschlafen den Hirninfarkt sogar.

Das macht ihn zu einer schleichenden Gefahr: Denn mit jedem unbemerkten und somit auch unbehandelten Infarkt nimmt das Gehirn ein wenig mehr Schaden. Langfristig kann das zu Veränderungen im Verhalten, in der Stimmung, in der Bewegungsfähigkeit und im Denkvermögen führen.

Stumme Schlaganfälle bleiben oft unbemerkt, weil sie entweder in kleineren Blutgefäßen und in Hirnregionen entstehen, die keine direkten Funktionen wie Bewegung oder Sprache steuern. Oder weil die Symptome nur vorübergehend im Schlaf auftreten und am Morgen schon wieder weg sind.

Ganz symptomlos verläuft aber auch ein stummer Schlaganfall nicht. Bei

lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn häufig werden diese Symptome zwar bemerkt, allerdings heruntergespielt oder nicht einem Schlaganfall zugeordnet.

Für die Regulation der Blutgefäße ist das vegetative Nervensystem zuständig, das sich etwa durch Bewegung im Freien trainieren lässt. So können tägliche Spaziergänze bei jedem Wetter helfen, damit sich der Körper besser an Temperaturwechsel gewöhnt, rät der Allgemeinmediziner Prof. Martin Scherer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Auch Wechselduschen und Saunagänge können vorbeugend gegen Wetterempfindlichkeit wirken, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung.

Wie hoch das Risiko ist, dass das aktuelle Wetter zu Stress im Körper führen kann, dazu gibt der Deutscher Wetterdienst (DWD) im Internet Auskunft. Dort stellen die Meteorlogen des DWD kostenlos auf einer Deutschlandkarte – in elf Regionen unterteilt – Gefahrenindizes für Wetterfühligkeit dar.

So lässt sich schnell sehen: Besteht eine Gefährdung oder gar ein positiver Einfluss des Wetters auf mein Wohlbefinden? Denn auch das ist möglich.

Vollständigen Artikel bei Focus Online Gesundheit lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.focus.de — der Inhalt gehört Focus Online Gesundheit.

Mehr von Focus Online Gesundheit

Alle ansehen ›

Mehr in Gesundheit

Alle ansehen ›