Prozess um Mord an Tupac Shakur: Angeklagter belastete sich selbst in Memoiren
In Las Vegas hat der historische Prozess um den Mord an Tupac Shakur begonnen.
Der Angeklagte belastete sich mit eigenen Aussagen.
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Tupac Shakur (1971-1996) wird erstmals öffentlich vor Gericht rekonstruiert, wie der tödliche Anschlag auf den Rapper abgelaufen sein soll.
Am Montag haben im Clark County District Court in Las Vegas die Eröffnungsplädoyers im Prozess gegen Duane „Keffe D“ Davis (63) begonnen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 63-Jährigen laut „Rolling Stone „ vor, die Schüsse auf Shakur organisiert zu haben.
Sein Verteidiger bezeichnet die Vorwürfe als unglaubwürdig.
Davis soll Tatwaffe besorgt haben Die Anklage stützt sich unter anderem auf Aussagen von Davis selbst.
In einem geheimen Gespräch mit Ermittlern aus dem Jahr 2008 soll er seine Rolle bei dem Angriff geschildert haben.
Auch in seiner Autobiografie „Compton Street Legend“ sprach er über die Tat.
Ausschnitte des damaligen Interviews wurden nun im Gerichtssaal abgespielt.
Demnach saß Davis in einem weißen Cadillac, der am 7.
September 1996 neben dem BMW von Tupac und Suge Knight (61) hielt.
Davis soll die Tatwaffe besorgt und an die Männer auf der Rückbank weitergegeben haben.
Sein Neffe Orlando „Baby Lane“ Anderson, der lange als mutmaßlicher Schütze galt, soll anschließend auf Tupac geschossen haben.
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