Ukraine-Krieg: Moskau zu neuen Verhandlungen mit Kiew und Washington bereit
Russland ist nach eigenen Angaben zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Washington und Kiew über ein Ende des Ukraine-Konflikts bereit.
Die vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei seinem Besuch in St.
Petersburg übermittelten Vorschläge der Europäer und der Ukraine für eine Friedenslösung bewertete Moskau aber kritisch.
Diese würden „nicht viel Substanz enthalten“, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow am Mittwoch.
Russland sei aber „im Prinzip“ zu Verhandlungen bereit.
Witkoff traf sich in St.
Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, nachdem er tags zuvor in Oslo mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen war.
Witkoff überbrachte Putin nach eigenen Angaben „Ideen“ für ein Ende des inzwischen fast fünf Jahre andauernden Konflikts.
Er habe „ein gewisses Maß an Schwung“ bei dem Treffen mit Selenskyj beobachtet, sagte Witkoff.
An dem dreistündigen Gespräch mit Putin nahm auch der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, per Videoschalte teil.
Uschakow, der diplomatische Berater des Kreml, sagte anschließend auf einer Pressekonferenz, Moskau sei „um den 10.
November herum“ zu neuen trilateralen Verhandlungen bereit, nach den Kongresswahlen in den USA.
Hauptthema wäre der Aufbau von Sicherheit „nach einem Ende des Konflikts“.
Zuletzt hatten die drei Seiten im Februar verhandelt, ohne dass es dabei zu Fortschritten gekommen wäre.
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