Zahlen enthüllt! - Horner kassierte Mega-Abfindung von Red Bull
Ein Abgang mit gehöriger finanzieller Entschädigung. Im Juli 2025 schmiss Formel-1 -Rennstall Red Bull Teamchef Christian Horner (52) raus. Da der Vertrag des Briten damals eigentlich noch bis 2030 lief, musste der österreichische Konzern für die Trennung tief in die Tasche greifen.
Das geht aus Handelsregister-Dokumenten hervor, die der englischen Zeitung „Daily Mail“ vorliegen. Demnach zahlte Red Bull insgesamt schlappe 76 Millionen Pfund (rund 90 Mio. Euro) Abfindung an Horner.
So soll er sowohl von Red Bull Racing als auch von Red Bull Technology jeweils 33,5 Mio. Pfund (rund 39,5 Mio. Euro) erhalten haben. Durch weitere Vergütungen in Höhe von knapp 10,65 Mio. Euro und Vorsorgezahlungen steigt die Summe auf knapp 90 Mio. Euro an. Red Bull wollte auf BILD-Nachfrage nicht kommentieren.
Horner stand zuvor 20 Jahre lang an der Spitze des Rennstalls, führte Red Bull in diesem Zeitraum zu sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Sebastian Vettel (39/2011-2013) und Max Verstappen (29/2021-2024) konnten unter Horners Leitung zudem acht Fahrertitel einfahren.
Nachdem 2024 angebliche Nachrichten Horners an eine Mitarbeiterin publik geworden waren, stand er monatelang im Mittelpunkt des darauffolgenden Skandals. Er stritt die Vorwürfe ab und wurde nach einer unabhängigen Untersuchung von unangemessenem Verhalten freigesprochen.
Inzwischen arbeitet Horner an seiner Rückkehr in die Formel 1. Im Interview mit der englischen Zeitung „The Times“ sagte er im September: „Ich habe das Gefühl, dass noch ein weiterer Tanz in mir steckt.“
Statt als Teamchef möchte Horner künftig aber als Mitbesitzer eines Teams in der Königsklasse des Motorsports mitmischen. Lediglich für einen Rennstall würde er eine Ausnahme machen und ohne Teamanteil mitwirken: „Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Das ist der Traum. Und Ferrari ist der schlafende Riese der Formel 1.“
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