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Truppen im Iran-Krieg gebunden: USA sagen Militärmanöver mit Südkorea ab

n-tv ·
Truppen im Iran-Krieg gebunden: USA sagen Militärmanöver mit Südkorea ab

Seit vielen Jahren üben die südkoreanische und die US-amerikanische Armee gemeinsam die Verteidigung eines nordkoreanischen Angriffs. Damit scheint es vorerst vorbei: Nachdem ein laufendes Manöver vorzeitig beendet worden ist, streichen die USA eine weitere Übung ganz. Nordkorea spottet.

Die USA haben ein für den kommenden Monat mit Südkorea geplantes Militärmanöver abgesagt. Zur Begründung habe Washington auf Engpässe bei den eigenen Truppenkapazitäten wegen des Krieges im Iran verwiesen, teilt die südkoreanische Marineinfanterie mit. Die US-Marineinfanterie habe ihre südkoreanischen Kollegen bereits im Juni darüber informiert, dass für das als "Ssangyong" bekannte Manöver auf Divisionsebene nicht genügend Streitkräfte zur Verfügung stünden. Beide Verbündeten seien in enger Abstimmung über eine Wiederaufnahme der Übungen. Die US-Streitkräfte in Südkorea äußerten sich zunächst nicht dazu. Geplant waren Landungsübungen mit Amphibienfahrzeugen.

Die Absage ist der vorläufige Höhepunkt einer jüngeren amerikanisch-südkoreanischen Entfremdung. Am vergangenen Freitag hatten Südkorea und die USA ein laufendes Militärmanöver auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump bereits nach der Hälfte der Zeit beendet. Ursprünglich sollte die Übung bis zum 27. August gehen. Trump begründete diesen Schritt mit den Kosten des Manövers und damit, dass sich die Regierung in Seoul weigere, sich am Krieg im Iran zu beteiligen.

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