Pleite gegen Saarbrücken - Jetzt droht Ende das Fortuna-Ende!
Diesmal war keiner da, der Fortuna retten konnte – und vielleicht auch Alexander Ende (47). Gegen Saarbrücken (1:3) kassiert der Düsseldorf-Coach in seinem 15. Ligaspiel (fünf in der letzten Saison) die achte Niederlage. Eine Quote, die sein Aus bedeuten könnte.
Dabei legt Fortuna Düsseldorf einen echten Traumstart hin, nimmt den Rückenwind des Last-Minute-Sieges in Münster (2:1) mit, als Eric Hottmann (26) in der 92. Minute traf und auch Ende ganz tief durchatmen ließ. Sein Team macht den Eindruck, als würde es sich gegen Saarbrücken endgültig freischwimmen, schon früh sorgt Jordi Paulina (21/10.) für die hochverdiente Führung nach Traumpass von Jorrit Hendrix (31). Das Problem nur: Mittlerweile hat das nicht mehr so viel Aussagekraft, ob Fortuna in der Arena vorne liegt.
Denn nachdem gegen Verl (2:2) schon zwei Führungen in der 3. Liga nicht reichten, lädt Düsseldorf den Gegner auch diesmal zum Comeback ein. Eine einfache Flanke aus dem Halbfeld reichte, um Top-Stürmer Brünker in Position zu bringen und der nutzt das eiskalt zum 1:1 (13.). Danach geht auf beiden Seiten wenig, Fortuna ist aus dem Tritt und das Spiel ausgeglichen.
Das gilt zunächst auch nach der Pause, doch dann werden die Düsseldorf-Verteidiger zu Slalomstangen, die nur dabei zuschauen, wie Owusu sie umkurvt und am Ende auch Louis Lord (22) keine Chance gibt – 1:2 (50.). Und anders als in Münster kommt Fortuna nicht zurück. Nach 80 Minuten hat das Ende-Team 20:6 Schüsse, aber die meisten sind total harmlos. Trotzdem präsentiert sich Düsseldorf nicht schlecht, belohnt sich allerdings überhaupt nicht – doch das ist das, was zählt. Lukas Bornschein (21) lässt in der 85. Minute die dickste Chance zum Ausgleich liegen, köpft aus sechs Metern vorbei. Danach macht Staff den Deckel drauf (90.).
Vor der englischen Woche war schon klar, dass sie über das Schicksal von Ende entscheidet. Nach ihr wanderten nur vier von neun möglichen Punkten auf das Fortuna-Konto und die Leistungen waren auch nicht so überzeugend, dass man sagen könnte, es wäre nur Pech gewesen. Fortuna braucht endlich die konstante Wende – und es ist sehr fraglich, ob die unter Ende noch gelingen kann.
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