Venezolanische Opposition: Nobelpreisträgerin Machado will bald nach Venezuela zurück
Seit Dezember ist María Corina Machado nicht mehr in Venezuela gewesen.
Nun sieht die Oppositionsführerin den Zeitpunkt ihrer Rückkehr gekommen.
Sie hat bereits konkrete Pläne im Gepäck.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will möglichst bald wieder in ihrem Heimatland sein, um den politischen Wandel aktiv zu gestalten. „Der Zeitpunkt für meine Rückkehr ist gekommen“, sagte die Friedensnobelpreisträgerin in einem Interview des „Wall Street Journal“.
Sie könne den Prozess nicht von außen leiten.
Einen genauen Termin für ihre Rückkehr nannte die liberale Politikerin aber nicht.
Der Startbefehl zur Abreise könne „in zehn Minuten oder in zehn Tagen kommen - oder noch später“ erfolgen, so die 58-Jährige.
Machado hält sich derzeit in Panama-Stadt auf.
Sie hatte Venezuela im Dezember vorigen Jahres heimlich verlassen, um an der Nobelpreisverleihung in Oslo teilzunehmen.
Im Juni wollte sie angesichts des Erdbebens nach Venezuela zurückkehren.
Doch die US-Regierung, die eng mit der Regierung der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez zusammenarbeitet, hielt ihr Ansinnen laut Medienberichten für unangebracht.
Mittlerweile erklärte US-Außenminister Marco Rubio, Machado könne jederzeit in ihr Heimatland zurückkehren.
Konkrete Pläne für die Rückkehr Für ihre Rückkehr hat sie konkrete Pläne.
Die oberste Priorität ihres Teams bestehe darin, die Grundlagen für rasche Präsidentschaftswahlen zu schaffen, bei denen sie kandidieren will, so Machado.
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