Nach Jodie Foster benannt: Krebstherapie erstmals erfolgreich bei Schlange angewendet
Ein Python erkrankt in einem britischen Zoo an Krebs. Das Tier wird operiert, doch dann kehrt der Tumor zurück. Erst der Einsatz einer Therapie, die bisher nur bei Menschen zum Einsatz kam, rettet das Leben der Schlange.
Eine nach Hollywoodstar Jodie Foster benannte Schlange ist nach Angaben eines britischen Zoos erfolgreich mit einer neuen Methode gegen Krebs behandelt worden. Bei dem 4,5 Meter langen Python sei ein Krebstumor im Kieferknochen nach einer ersten Operation erneut entdeckt worden, erklärte der Chester Zoo im Nordwesten Englands in einer Mitteilung . Bei der neuartigen Behandlung handelt es sich um die sogenannte Elektrochemotherapie, kurz ECT.
Bei dieser Methode wird Chemotherapie mit kurzen elektrischen Stromimpulsen verbunden. Durch den Strom öffnen sich die Hüllen der Krebszellen vorübergehend. Das Medikament gelangt so in viel größerer Menge in die Zellen und tötet diese gezielt ab, während gesundes Gewebe geschont wird. Das Verfahren ist noch sehr jung und wurde erst in den 2000ern in den klinischen Alltag etabliert. Die Schlange sei durch die Therapie vollständig genesen und wieder ganz die Alte.
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