Kämpfe an Meerenge Bab al-Mandab: Huthi-Miliz nimmt Hafen an wichtiger Handelsroute ins Visier
Der Iran-Krieg heizt den Konflikt im Jemen neu an. Nach Angriffen der von Teheran unterstützten Huthi-Miliz meldet das jemenitische Militär über ein Dutzend Tote. Dabei nähern sich die Kämpfe einer Meerenge, die als Alternative zur Straße von Hormus für den Welthandel von großer Bedeutung ist.
Im Zuge des Iran-Kriegs spitzt sich auch der Bürgerkrieg im Jemen immer weiter zu. Nun kam es in der Provinz Tais erneut zu schweren Gefechten zwischen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz und Truppen der international anerkannten jemenitischen Regierung. Aus Militärkreisen hieß es, die Miliz habe mehr als ein Dutzend Raketen auf Ziele der Regierungstruppen an der Küste zum Roten Meer geschossen. Die Armee schoss dem staatlichen Fernsehsender Saba TV zufolge mehrere Drohnen ab. Der Sender berichtete von "heftigen Kämpfen" an mehreren Fronten im Westen von Tais.
Nach Angaben aus Militärkreisen wurden bei den Kämpfen 13 jemenitische Regierungssoldaten getötet. Die vom Iran unterstützten Huthis hätten entlang der Frontlinien an der westlichen Küste des Roten Meeres eine groß angelegte Offensive gestartet, um "in Richtung Bab al-Mandab und in von Regierungstruppen gehaltene Gebiete vorzudringen", hieß es aus den Kreisen weiter. Unter den 13 Toten seien auch zwei Offiziere.
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