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USA und Nordkorea: Donald Trump bestätigt Gespräche mit Kim Jong-un

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USA und Nordkorea: Donald Trump bestätigt Gespräche mit Kim Jong-un

US-Präsident Donald Trump hat laufende Gespräche mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un angedeutet. Trump bestätigte auf Nachfrage von Journalisten, dass dieser auf von ihm geäußerte Gesprächswünsche reagiert habe. Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, sagte der Republikaner , es sei »sehr positiv«, nannte jedoch keine weiteren Details.

Trump bekräftigte zudem Lob für Kim. Seine vergangenen Treffen mit dem Machthaber hätten die Spannungen mit Nordkorea verringert, sagte er. »Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer.« Kim habe ihn stets »mit großem Respekt« behandelt. »Ich verstehe ihn, er versteht mich«, sagte Trump. Während seiner ersten Amtszeit hatte der Republikaner den nordkoreanischen Machthaber dreimal getroffen, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht erneut.

Trump hatte erst am Wochenende angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit Südkorea »wesentlich« verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien »nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)«, teilte Trump in seinem Onlinedienst mit. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das »total unangemessen und feindlich« gegenüber Nordkorea sei.

Dabei wiederholte Trump auch Kritik gegenüber Südkorea . »Wir können nicht überall herumgehen und all diese Länder beschützen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht da sind, um uns zu helfen«, sagte Trump. Damit bezog er sich darauf, dass die südkoreanische Regierung sich geweigert hätte, sich an US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen.

Während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea »nicht bedrohlich« und »respektvoll« verhalten, sagte Trump. Angesichts seiner »sehr guten Beziehung« zu Nordkoreas Machthaber Kim sei er »nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen«.

Trumps Ankündigung vom Sonntag wurde parteiübergreifend verurteilt. Der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, Jack Reed, sprach von einer »wahnwitzigen, planlosen Entscheidung« des US-Präsidenten. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis. Er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine .

Die USA und Südkorea halten bereits seit den 1950er Jahren gemeinsame Militärmanöver ab. Sie gelten als Signal der Abschreckung gegen nordkoreanische Aggressionen und für die Einsatzbereitschaft der Verbündeten. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums begann am Montag die gemeinsame Militärübung »Ulchi Freedom Shield«. Ungeachtet der Einwände Trumps verlaufe das Manöver »wie geplant«.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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