Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD im Nordosten vor SPD - Für die CDU wird es knapp
Die AfD liegt an Ostseeküste und Seenplatte klar vor der SPD.
Beide beanspruchen die Regierung.
Die CDU ist nach den Hochrechnungen nur hauchdünn im Parlament und muss zittern.
Die Aufholjagd von Manuela Schwesig hat nicht gereicht: Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD klar vor der SPD - dennoch kann die Ministerpräsidentin womöglich weiter regieren.
Nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF erleidet die CDU erneut ein Fiasko und könnte erstmals seit Gründung der Bundesrepublik nur äußerst knapp im Parlament verbleiben.
Schwesigs bisheriger Regierungspartner Linke verliert deutlich an Zustimmung.
Die Grünen könnten wie die CDU knapp im Landtag bleiben, mussten zunächst aber ebenfalls zittern.
Das BSW konnte sich darauf eher wenig Hoffnung machen.
Die FDP schafft es nicht annähernd über die Fünf-Prozent-Hürde.
SPD kann AfD nicht einholen Nach den Hochrechnungen von 20.00 Uhr hat die SPD trotz einer ganz auf einen Zweikampf zugeschnittenen Kampagne die in den Umfragen führende AfD nicht eingeholt.
Schwesigs Partei schneidet mit 35,7 Prozent schwächer als vor fünf Jahren ab (39,6 Prozent) - für den Machterhalt braucht sie zusätzliche Partner.
Angesichts der bundesweiten Schwäche der Partei gilt ihr Abschneiden dennoch als großer Erfolg.
Die AfD von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm hat mit 37,9 Prozent ihr Ergebnis mehr als verdoppelt (16,7 Prozent).
Wie die SPD beansprucht sie nun die Regierung - allerdings reicht es nicht allein, und keine andere Partei will mit ihr koalieren.
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