„Bares für Rares“ am 17. August 2026 - Der Wert dieser Brosche steigt um das Hundertfache
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 17. August 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Ronny aus dem brandenburgischen Sonnenberg brachte eine ganz besondere Brosche zu Horst Lichter . Ausgerechnet im Urlaub in der Schweiz gelingt ihm jedoch sein ganz persönlicher „Bares für Rares“-Glücksgriff. In einem Second-Hand-Laden entdeckt er in einer Vitrine eine kleine Brosche mit einer weißen Taube. Das Schmuckstück fasziniert ihn sofort. Kurzerhand kauft er es für gerade einmal fünf Schweizer Franken.
Bei der Expertise nimmt Heide Rezepa-Zabel (60) die Brosche genauer unter die Lupe. Sie erkennt darin ein Florentiner Mosaik, auch „Pietra dura“ oder „Commesso Fiorentino“ genannt. Das Motiv sitzt in einem dunkel gefärbten Achat. Die feine Taube besteht aus schimmerndem Chalcedon, Zweig und Beeren aus gestreiftem Malachit und rotem Jaspis. Das Motiv erinnert an die biblische Friedenstaube aus der Noah-Erzählung und steht zugleich für eheliche Treue. Auf der Rückseite findet sich die Signatur „G. Torrini“. Sie verweist auf die traditionsreiche Florentiner Juweliersfamilie Torrini, deren Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert und über 26 Generationen zurückreichen.
Eine Importpunze mit französischer Lilie und einem „F“ verrät, dass die Brosche zwischen 1847 und 1854 entstanden ist. Das Schmuckstück besteht aus 750er-Gold und befindet sich trotz kleiner Anlaufspuren in hervorragendem Zustand. Allein das Gold ist bei einem Gewicht von etwa fünf Gramm rund 480 Euro wert. Doch Alter, Qualität und die prominente Signatur machen die Brosche deutlich wertvoller: Rezepa-Zabel schätzt sie auf 1.400 bis 1.600 Euro. Ronny ist komplett überwältigt.
Im Händlerraum entbrennt ein regelrechter Bieterwettstreit um das kleine Schmuckstück. Das erste Gebot liegt bei 500 Euro. Danach geht es schnell nach oben: Für 1.500 Euro wird die Brosche am Ende verkauft. Am Ende kann Ronny seinen Einkauf kaum fassen.
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF .
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