Haftbefehl: Rapper steht bei Konzert in Frankfurt am Main wieder auf der Bühne (mit viel Hilfe)
Erstmals seit einer längeren Pause ist der Rapper Haftbefehl , 40, wieder vor großem Publikum aufgetreten: Der Rapper gab am Sonntagabend in Frankfurt am Main ein Konzert. Nach Angaben der Veranstalter war die Festhalle ausverkauft.
Die mit Spannung erwartete Show bestritt er gemeinsam mit mehreren Rappern, darunter Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair. Haftbefehl sang keinen Song allein, daher blieb unklar, welchen Anteil er jeweils hatte. Zuvor hatte er auf Instagram angekündigt, er werde Special Acts mitbringen.
Haftbefehl verdeckt seine Nase in der Öffentlichkeit seit Längerem mit einer Maske. Als Grund wurde angegeben, sie sei durch Kokainkonsum stark geschädigt, weshalb Operationen nötig waren. Auch am Sonntag trug der Musiker über Mund und Nase eine schwarze Maske.
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Im Juni hatte Haftbefehl – der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt – aus gesundheitlichen Gründen eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine kurzfristig abgesagt worden.
Zur Begründung hatte Haftbefehl auf die Netflix-Doku »Babo – Die Haftbefehl-Story« über ihn verwiesen, in der er offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums berichtet hatte (SPIEGEL-Autor Juan Moreno hat bei dem Dreh Regie geführt – wie er die Arbeit erlebte, lesen Sie hier ). Die dadurch entstandene Aufmerksamkeit habe ihn zusätzlich stark belastet, sagte Haftbefehl damals. »Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen.«
6 Min Zur Merkliste hinzufügen SPIEGEL Shortcut zum Netflix-Hit: Hinter den Kulissen der Haftbefehl-Doku Moderiert von Regina Steffens 21 Min Zur Merkliste hinzufügen 21 Min Zur Merkliste hinzufügen Erfolgsdoku auf Netflix: Offenbach liebt Haftbefehl jetzt noch mehr Aus Offenbach berichtet Matern von Boeselager 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen In Frankfurt bekam Haftbefehl für seine älteren Hits den größten Applaus, darunter »069« und »Chabos wissen wer der Babo ist«. Statt der angekündigten zwei Stunden endete sein Auftritt bereits nach einer Stunde, eine Zugabe gab es nicht.
Drogen, Klinik, Depressionen: Selten hat sich ein Künstler so verletzlich vor einer Kamera gezeigt wie Aykut Anhan, besser bekannt als Haftbefehl. Wie schauen seine einstigen Nachbarn in Offenbach auf den berühmtesten Sohn der Stadt? Die Antwort gibt’s hier .
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