Staatsbesuch: Mongolischer Präsident bekräftigt Verbindung zu Deutschland
Seit dem 19.
Jahrhundert verbindet Leipzig eine lange Geschichte mit der Mongolei.
Bei seinem Besuch setzt Präsident Khurelsukh Ukhnaad ein Zeichen für die Zukunft dieser Beziehung.
Der mongolische Staatspräsident Khurelsukh Ukhnaad hat an der Universität Leipzig die enge Verbindung zwischen seinem Land und Deutschland bekräftigt.
Es gehe darum, die strategische Partnerschaft weiterentwickeln, das wertvolle Erbe des vergangenen Jahrhunderts zu bewahren und an die junge Generation verantwortungsvoll weiterzugeben, sagte er bei der Enthüllung einer Gedenktafel.
Sie erinnert an den Leipziger Forscher Erich Haenisch und seinen mongolischen Schüler Natsagdorj Dashdorj.
Sie hatten ab 1926 in Leipzig an dem Text „Die geheime Geschichte der Mongolen“ gearbeitet, der erstmals ins Deutsche übersetzt wurde.
Präsident: Mongolei ist in puncto Deutschkenntnisse Asienmeister „Während die Beziehungen zwischen Staaten und auf Regierungsebene durch Verträge und Abkommen gefestigt werden, entsteht wahre Freundschaft zwischen Völkern durch Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zwischen den Menschen“, betonte der Präsident.
Ein Prozent der mongolischen Bevölkerung beherrsche die deutsche Sprache und kenne sich in Deutschland sehr gut aus Mit dieser Relation sei man gewissermaßen Asienmeister.
Leipzig schon im 19.
Jahrhundert Zentrum der Mongolei-Forschung Eva Inés Obergfell, Rektorin der Uni Leipzig, ging auf die Geschichte der hiesigen Mongolei-Forschung ein.
Schon 1882 habe man eine erste Lehrveranstaltung in Mongolisch angeboten.
Leipzig habe sich seit dem späten 19.
Jahrhundert zu einem Zentrum der deutschen und europäischen Mongolistik entwickelt.
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