Exportstopp auf Diesel: Kein Diesel mehr aus den USA? So dramatisch wären die Folgen
Selten war die US-Ölbranche so alarmiert. In nur wenigen Stunden setzte sie einen Brandbrief ans Weiße Haus auf, unterzeichnet von gleich drei Dutzend Lobbygruppen, von der Texas Oil and Gas Association bis zum einflussreichen American Petroleum Institute (API). »Eine Einschränkung der US-Dieselexporte würde die Kraftstoffmärkte im In- und Ausland ins Chaos stürzen«, warnte API-Präsident Mike Sommers.
Mit seinen Überlegungen, einen Exportstopp für Diesel zu verhängen, sorgt US-Präsident Donald Trump seit Montagabend für großes Drama in der Energiebranche – und zwar weltweit. Einmal mehr bekommen Regierungen vor Augen geführt, wie abhängig sie inzwischen von amerikanischen Energieexporten sind, nicht nur bei Diesel, sondern auch bei Flüssiggas (LNG). Bei Diesel allerdings ist die Lage besonders kritisch, weil der Welt die Alternativen ausgehen.
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