Verfolgungsfahrt mit SEK: Schüsse bei Verfolgungsfahrt auf Polizei - „Ich hatte Angst“
Über 20 Kilometer liefern sich zwei Verdächtige eine rasante Verfolgungsfahrt mit der Polizei.
Dabei fallen wiederholt Schüsse.
Das sagen die Angeklagten und die Einsatzkräfte vor Gericht dazu.
Zwei Verdächtige rasen in einem Auto davon, die Polizei hinterher.
Dann lehnt sich der Beifahrer aus dem Fenster und schießt mehrmals auf den Polizeibus, der ihn über viele Kilometer durch die mittelfränkische Provinz verfolgt.
So schildern Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) vor dem Landgericht in Ansbach den Vorfall am 27.
Januar.
Wegen versuchten Mordes sind dort zwei Türken angeklagt.
Der 24- und der 25-Jährige gehören nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei kriminellen Vereinigungen an.
Die eine soll eine Untergruppe der „Daltons“ sein, die andere mit diesen zusammenarbeiten.
Die „Daltons“ sind bekannt für ihr brutales Vorgehen und die Rekrutierung junger Mitglieder übers Internet.
In Mittelfranken sollen sich die beiden in einer Ferienwohnung nahe des Brombachsees aufgehalten haben, um von dort aus Haschisch zu verkaufen.
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) sollte die Wohnung in Absberg (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) durchsuchen, wurde laut Staatsanwaltschaft aber von den beiden Verdächtigen entdeckt, die daraufhin zum Auto rannten, um zu fliehen.
Anklage: Anführer sollte flüchten können Mit ihrem Wagen rammten die Angeklagten demnach erst den Polizeibus, der ihnen den Weg versperrte.
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