Roboter-Wettkampf: Roboter in China knacken Weltrekorde beim Sprint
Ein Roboter aus China rennt zum Auftakt einer Weltmeisterschaft die 100 Meter schneller als Usain Bolt.
Auch auf 400 Metern sind die humanoiden Roboter schneller als jeder Mensch.
Roboter aus China haben Weltrekorde von Menschen im Sprint übertroffen: So rannte ein Roboter beim Auftakt der World Humanoid Robot Games (Weltmeisterschaften humanoider Roboter) beim Sprint über 100 Meter in nur 9,39 Sekunden ins Ziel - und war damit schneller als der Rekordhalter Usain Bolt, der 9,58 Sekunden für dieselbe Strecke brauchte.
Der Lauf in Peking sorgte für Aufregung.
Am Sonntag knackte ein humanoider Roboter mit 39,70 Sekunden auch den Weltrekord für die 400-Meter-Strecke.
Die vorherige Bestzeit von 43,03 Sekunden wurde vom Südafrikaner Wayde van Niekerk bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro aufgestellt.
Im Anschluss an ihren Sprint prallten die Roboter spektakulär in eine Schutzwand.
Ein Roboter des chinesischen Smartphone-Herstellers Honor hatte im Vorfeld sogar mit 9,32 Sekunden die Bestmarke des Jamaikaners geschlagen, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.
Honors Robotermodell mit dem Namen „Blitz“ hatte im April bereits die von einem Menschen gelaufene Bestzeit im Halbmarathon über rund 21 Kilometer mit 50 Minuten und 26 Sekunden deutlich unterboten.
Bis zum 26.
August sollen in der olympischen Eisschnelllaufhalle in Peking weitere Roboter bei der zweiten Ausgabe der Roboter-Weltmeisterschaft in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten.
Roboter sind für Peking Zukunftsindustrie Bei der Roboter-WM nehmen laut Angaben der Organisatoren über 660 Teams mit insgesamt mehr als 2.000 Robotern aus 16 Ländern teil.
Die meisten Teams kommen aus China und stammen von Unternehmen und Universitäten.
Zu den 51 Disziplinen zählen Weitsprung, Gewichtheben, Tischtennis, Fußball, aber auch alltagsnahe Szenarien wie Haushaltsaufgaben, Rettungseinsätze und Fertigungslinien, an denen die Ingenieure ihre Roboter antreten lassen wollen.
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