CDU-Spitzenkandidat: Ein Typ ohne Ecken und Kanten – das ist Sven Schulze
CDU-Ministerpräsident Sven Schulze kämpft in Sachsen-Anhalt gegen eine übermächtige AfD.
Sein Problem: Er gilt als solider Fachpolitiker, aber auch nicht mehr.
In diesen Tagen ist Sven Schulze , 47 Jahre alt, der bedauernswerteste Politiker Deutschlands.
Der CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt soll bei der Landtagswahl am 6.
September die absolute Mehrheit der AfD verhindern.
Dass er die Rechtspopulisten und ihren beliebten Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund schlagen kann, davon spricht längst niemand mehr.
Dafür sind die Umfrageergebnisse zu klar: Die AfD liegt seit dem Frühjahr stabil bei über 40 Prozent, sogar eine absolute Mehrheit halten Wahlforscher für möglich.
Die CDU von Schulze dümpelt hingegen zwischen 22 und 24 Prozent herum.
Seit ihm der langjährige Ministerpräsident Reiner Haseloff im Januar das Ministerpräsidentenamt überließ, sackten die Werte der CDU in den Wahlumfragen weiter ab.
Schulze befindet sich auf einer „Mission impossible“.
Er kann nur hoffen, dass Grüne und SPD in den Landtag rutschen, damit würde eine absolute Mehrheit der AfD unwahrscheinlicher werden.
Und Schulze könnte – geduldet von den Linken – als Ministerpräsident weitermachen, so ein Szenario.
Sven Schulze begleiten seit jeher Zweifel Noch ist es nicht so weit, aber selbst dafür muss der gelernte Wirtschaftsingenieur aus dem Harz-Dorf Heteborn hart kämpfen.
Schulze hat ein Problem: Der Vater dreier Kinder (verheiratet mit einer studierten Architektin) gilt zwar als bodenständig, aber oft wird das Adjektiv als Synonym für Farblosigkeit gebraucht. „Es fehlt jedoch an den Ecken und Kanten .
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