Nach Kritik an Charlie Kirk: "Washington Post" muss geschasster Kolumnistin Job zurückgeben
Nach der Ermordung des ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk macht Karen Attiah in sozialen Netzwerken auf dessen rassistische Äußerungen aufmerksam. Kurz darauf entlässt die US-Zeitung "Washington Post" die Journalistin. Ungerechtfertigterweise, wie ein Schlichter nun entscheidet.
Die US-Zeitung "Washington Post" muss die Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen, die nach kritischen Beiträgen in Onlinemedien über den im vergangenen September erschossenen ultrarechten US-Influencer Charlie Kirk entlassen worden war. Ein Schlichter ordnete zudem an, dass die Zeitung Attiah alle ausstehenden Gehälter nachzahlen muss. Für deren Entlassung habe es "keine triftigen Gründe" gegeben.
Der ultrarechte Aktivist Kirk war am 10. September 2025 bei einer Diskussionsrunde auf einem Universitätscampus im Bundesstaat Utah erschossen worden. Der 31-Jährige war einer der einflussreichsten rechten Influencer und Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump für die Jugend. Trump bezeichnete Kirk nach dessen Ermordung wiederholt als "Märtyrer" und verlieh ihm posthum die Präsidentenmedaille der Freiheit.
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