Zimmerpflanze aus Australien - So gedeiht die Kängurupfote bei Ihnen zu Hause
Die Kängurupfote (Anigozanthos) stammt aus Australien und fällt durch ihre außergewöhnlichen, samtig behaarten Blüten auf, die unter anderem an Kängurupfoten erinnern. Als Zimmer- oder Kübelpflanze bringt sie exotisches Flair ins Zuhause, benötigt aber die richtigen Bedingungen.
Die Kängurupfote bevorzugt einen hellen bis vollsonnigen Platz. Im Sommer kann sie auf Balkon oder Terrasse stehen, im Winter eignet sich ein heller Standort im Haus oder Wintergarten, berichtet myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Wichtig ist ein lockeres, gut durchlässiges Substrat, da die Pflanze empfindlich auf Staunässe reagiert.
Meist wird die Pflanze in Töpfen oder Kübeln kultiviert. Geeignet sind sandige oder besonders luftige Substrate mit gutem Wasserabzu g. Zu große Töpfe sind ungeeignet, besser ist ein schrittweises Umtopfen. Nach dem Einsetzen sollte das Substrat nur leicht angefeuchtet werden.
Die Kängurupfote benötigt regelmäßige, aber maßvolle Wassergaben. Während der Wachstums- und Blütezeit sollte die Erde leicht feucht bleiben, ohne nass zu werden. Im Winter wird deutlich sparsamer gegossen.
Von Frühjahr bis Sommer empfiehlt sich alle ein bis zwei Wochen eine schwache Düngung mit einem kalkarmen Dünger. Verblühte Blütenstände und abgestorbene Blätter können entfernt werden, ein regelmäßiger Rückschnitt ist jedoch nicht notwendig.
Da die Kängurupfote nicht winterhart ist, sollte sie frostfrei bei etwa 10 bis 15 Grad überwintert werden. Während dieser Ruhephase wird nicht gedüngt.
Vermehren lässt sich die Pflanze durch Aussaat oder Teilung der Rhizome. Die Samen sind Lichtkeimer und werden nicht mit Erde bedeckt. Alternativ können ältere Pflanzen geteilt und die Rhizome neu eingetopft werden.
Das größte Problem ist Wurzelfäule, die meist durch Staunässe entsteht. Auch Blattfleckenkrankheiten oder die sogenannte Ink Spot Disease (Tintenfleckenkrankheit) können auftreten. Zudem können Spinnmilben, Blattläuse und Schmierläuse die Pflanze befallen. Eine gute Drainage, ausreichend Luftzirkulation und angepasste Wassergaben beugen den meisten Problemen vor.
Die Kängurupfote gilt nach aktuellem Kenntnisstand als ungiftig. Dennoch sollten Kinder und Haustiere grundsätzlich keine größeren Mengen von Zierpflanzen verzehren.
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