Konjunktur: Arbeitsmarkt in Hessen stabilisiert sich trotz Sommerflaute
Normalerweise steigt in der Urlaubszeit die Arbeitslosigkeit.
In diesem August bleibt sie fast konstant.
Die Regionaldirektion sieht darin Anzeichen, dass die Wirtschaft anzieht.
Auf dem Arbeitsmarkt in Hessen hellt sich die Lage langsam auf.
Trotz der Sommer- und Ferienzeit blieb die Zahl der Arbeitslosen im August mit knapp 215.000 Menschen fast konstant, teilte die Regionaldirektion der Arbeitsagentur mit.
Auch die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,0 Prozent.
Saisonüblich hätte die Arbeitslosenzahl wegen der Urlaubszeit und des Schul- und Ausbildungsendes steigen müssen.
Stattdessen sank sie um 179 und saisonbereinigt um 3.000 zum Juli, wie die Daten zeigen.
Zudem wurden rund 9.957 freie Arbeitsstellen gemeldet, fast sechs Prozent mehr als im Vormonat „Der Arbeitsmarkt zeigt leichte Anzeichen einer Stabilisierung“, sagt Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. „Zurzeit beobachten wir in Hessen noch ein hohes Niveau an Meldungen von Arbeitssuchenden.“ Allerdings deuten mehrere Anzeichen darauf hin, dass Firmen beim Personalabbau zurückhaltender würden und teils wieder einstellten.
Von einer Trendwende sei man zwar noch weit entfernt.
Sollte sich die Konjunktur stabilisieren, werde das zeitversetzt den Arbeitsmarkt erreichen.
Lage am Ausbildungsmarkt angespannt Nach jüngsten Daten waren im Juni 2.768.500 Menschen in Hessen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, rund 3.900 oder 0,1 weniger als im Vormonat.
Damit schlage sich Hessen besser als der Bund.
Auf dem Ausbildungsmarkt bleibt ist die Lage dagegen angespannt.
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