Nach dem Tod von Harald V.: Zwischen Sorgen und Skandalen: Norwegens neuer König Haakon
Trotz der Skandale um seine Frau Mette-Marit und ihren Sohn Marius Borg Høiby genießt Haakon weiterhin großes Vertrauen in Norwegen.
Der neue König steht nun vor weiteren Herausforderungen.
Norwegens neuer König Haakon (53) genießt trotz der jüngsten Skandale rund um das Königshaus hohes Ansehen im Land.
Knapp vier von fünf Befragten glaubten in einer Umfrage im März, dass Haakon ein „sehr guter“ oder „ziemlich guter“ König sein werde.
Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl das Ausmaß der Kontakte seiner Frau Mette-Marit (53) zu dem 2019 gestorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als auch Vergewaltigungsvorwürfe gegen Marius Borg Høiby (28), Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung, bekannt.
Die Verurteilung Høibys zu vier Jahren Haft in erster Instanz Mitte Juni überschattete auch den norwegischen Hof.
Berufung ist eingelegt.
Wie stehen die Norweger zu Haakon und zur Monarchie? Die Norweger sehen die Institution Monarchie in Umfragen zwar etwas kritischer als früher, auf Haakon aber lassen sie nichts kommen: Er gilt als moderner, fitter und zukunftsorientierter Monarch.
Der neue König absolvierte nicht nur die norwegische Marineakademie.
Er studierte unter anderem auch Politikwissenschaft an der University of California in Berkeley und Entwicklungswissenschaften an der London School of Economics.
Früh in die Verantwortung hineingewachsen Bereits seit dem Tod seines Großvaters Olav V.
1991 ist Haakon ein Kronprinz mit Verantwortung.
Da König Harald im hohen Alter immer wieder mit schweren gesundheitlichen Problemen kämpfte, übernahm Haakon seit langem zeitweise die Amtsgeschäfte als Regent.
Bekannt ist auch sein Engagement für Gleichberechtigung, klimafreundliche Technologien und Armutsbekämpfung.
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